2013

Kalenderspende 14.01.2013

Es ist inzwischen schon zur Tradition geworden, dass zu Jahresbeginn an die Schriesheimer Grundschule Fischkalender übergeben werden. Diese Aufgabe hat unser neuer Jugendwart Oliver Meyenschein übernommen und bei der Übergabe auch Infos zum Angeln vermittelt. Jetzt wissen die Kinder auch, dass es in Schriesheim einen Angelverein gibt.

Glühweinparty 19.01.2013

Es war bestimmt vor einigen Jahren eine gute Idee, auf eine SAV-Weihnachtsfeier zu verzichten und stattdessen Anfang Januar eine Glühweinparty zu organisieren. Zu Jahresanfang ist der Terminkalender noch ziemlich frei und so war es nicht verwunderlich, dass wieder viele Gäste unserer Einladung gefolgt sind. Im Freien lag bei recht kühler Temperatur noch Schnee, sodass die Plätze rund um die Feuerstelle gerne gefragt waren. Für den großen Hunger war natürlich auch gesorgt worden. Die heißen Würstchen fanden gerne ihre Abnehmer. Wie immer haben viele Mitglieder wieder für ein reichhaltiges Buffet gesorgt. Auch vom bereitgestellten Glühwein blieb nicht gerade viel übrig. Je kälter, desto größer ist wohl der Durst.. Wie immer haben wir uns auf die Ehrlichkeit und Freiwilligkeit der Mitglieder verlassen, einen angemessenen Obolus für die verzehrten Speisen und Getränke zu spenden. Auch diesmal zeigte es sich, dass wir damit sehr gut fahren und der Verein nichts drauflegen musste.

Generalversammlung 25.01.2013

Bei der Generalversammlung waren nur 17 Mitglieder anwesend, davon allerdings leider kein einziges jugendliches Mitglied. Nach einer kurzen Begrüßung bedankte sich unser Vorsitzender insbesondere bei Hermann Liebetrau für die geleistete Arbeit am Dannstadter See. Zum Kassenbericht gab es keine Beanstandungen und unsere Kassenwarte zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen. Die Vorstandschaft wurde einstimmig entlastet. Bei den Neuwahlen gab es insofern Änderungen, dass Peter Bless zum 2. Vorsitzenden, Oliver Meyenschein zum 1. Jugendwart und Ralph Lana zum 2. Gewässerwart gewählt wurden. Unser ehemaliger Gewässerwart erläuterte die Situation beim Fischbesatz und ging insbesondere auf die Sanierungsarbeiten am Rückhaltebecken ein. Einen Fischbesatz wird es dort vorerst nicht geben.
Es gingen diesmal 11 Anträge der Mitglieder ein. Hierbei  wurde insbesondere heftig darüber diskutiert, wie wir zukünftig mehr Mitglieder in die aktive Vereinsarbeit einbinden können. Gerade beim Straßenfest blieb die meiste Arbeit an einer handvoll Mitglieder hängen, während sich die vielen anderen Mitglieder fast gar nicht nicht einbringen oder lieber einen Bogen um unseren Stand machen und ihre Freizeit anders genießen. Es wurde beschlossen, im abgelaufenen Vereinsjahr genauer Buch über die geleisteten Arbeitseinsätze zu führen und dann bei der Generalversammlung 2014 über weitere Maßnahmen zu entscheiden.
Zum Abschluss der Generalversammlung zeigte sich Rainer Müller erfreut darüber, dass die Bewirtschaftung unseres Schriesheimer Vereinsheims zukünftig von Werner Lux bewerkstelligt wird.

Neues vom Rückhaltebecken 26.01.2013

Nachdem von uns bereits im Oktober 2012 alle Fische aus dem Rückhaltebecken in andere Gewässer umgesetzt wurden, ging es mit den Baggerarbeiten sehr träge voran. Die von der Stadtverwaltung geplanten Sanierungsarbeiten werden sich voraussichtlich noch über die kommenden zwei Jahre hinziehen. Für uns Fischer ist diese Situation sehr unbefriedigend, da wir sehr gerne sobald wie möglich, wieder einen Neubesatz an Jungfischen durchführen würden. Leider ist es auch zurzeit unklar wann dies möglich sein wird. Wenn es soweit ist, müssen wir beachten, das sich die Rotaugen im Rückhaltebecken hervorragend selbst vermehrt haben und dies sollte bei zukünftigen Besatzmaßnahmen auch wieder berücksichtigt werden.

Baum-Aktion 09.02.2013

Mit großer Sorge haben wir Ende 2012 beobachten müssen, dass entlang der Autobahn fast alle größeren Bäume gefällt wurden und diese in alle Richtungen auch auf der Zufahrt zu unserem Vereinsheim von der Autobahnseite lagen. Danach hat sich dann von der Autobahnmeisterei aber über Wochen nichts Weiteres getan. So mussten wir befürchten, dass die Bäume nicht mehr vor unserem Karfreitagsfischessen beseitigt werden. Damit hätten wir den Kühlwagen für die Fische nicht mehr an der gewohnten Stelle abstellen können.

Aus diesem Grund haben wir beschlossen, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Bei angenehmen 5 Grad unter null und schönem Sonnenschein machten wir uns Anfang Februar an die Arbeit, die Bäume zu zersägen und abzutransportieren. Anfangs sah es aussichtslos aus, dass es uns gelingen würde, den Weg freizumachen. Doch dank der vielen Helfer war nach ein paar Stunden die Zufahrt dann letztendlich doch frei. Die angenehme Begleiterscheinung ist, dass wir jetzt für unsere Feste wieder genügend Brennholz gesammelt haben.

Seeputz 16.02.2013

Gleich eine Woche nach unserer Baumaktion stand schon der nächste Arbeitseinsatz am Dannstadter See an. Die Herbststürme des vergangenen Jahres hatten den größeren Bäumen heftig zugesetzt, sodass zahlreiche Äste abgebrochen waren. Leider mussten wir schnell einsehen, dass unsere Ausstattung an Leitern total unbefriedigend ist. Erst nachdem zwei Leitern notdürftig mit Seilen zu einer längeren zusammengebunden wurden, konnte der Baumschnitt durchgeführt werden. Ein solche abenteuerliche Lösung wollen wir für die Zukunft nicht mehr haben und werden in eine längere Leiter investieren.

Nach drei Stunden Arbeit war dann endlich das meiste geschafft und es ging zum gemütlichen Teil des Tages über. Mit Grillwürstchen und Salaten waren schnell die Strapazen des Arbeitseinsatzes vergessen.

Festwagenaufbau 23.02.2013

Der Februar 2013 wird den meisten Helfern in Erinnerung bleiben, denn es gab an fast allen Wochenenden irgendeinen Arbeitseinsatz für unseren Verein. Aber es war einfach keine Zeit, sich auf den Lorbeeren der bisher geleisteten Einsätze auszuruhen. Anfang März stand nämlich schon das nächste größere Event auf dem Terminplan. Für den Festzug mussten wir mit dem Aufbau unseres Festwagens endlich beginnen. Zum Glück konnten wir den Aufbau wieder in Ringelspachers Scheune durchführen. Unter dem Motto „Schriesheim im Land der Dichter und Denker“ war es diesmal recht schwer gewesen ein geeignetes Thema für uns zu finden. In mehreren Mitgliederversammlungen haben wir über viele Varianten nachgedacht und uns letztendlich für einen Spruch von Wolfgang von Goethe entschieden.

Festzug 0303.2013

Nachdem wir uns an insgesamt 3 Wochenenden wieder einen schönen Festwagen aufgebaut hatten, wurden wir beim Festzug mit herrlichsten Sonnenschein bedankt. Mit dem Goethe-Spruch

Das Wasser allein macht stumm,
das beweisen im Wasser die Fische.


Der Wein allein macht dumm,
das beweisen die Herrn am Tische.


Daher, um keines von beiden zu sein,
trink ich Wasser vermischt mit Wein.

präsentierten wir uns den Zuschauern. Unsere Herren am Tische waren Rainer Müller, Uwe Ringelspacher, Sebastian Jäck, Ralph Lana und Roland Breitenreicher. Alle hatten sich mit viel Mühe bestens herausgeschmückt. So konnte unser Goethe Oliver Meyenschein stolz sein auf sein Team. Darüber hinaus begleitete wieder eine Fußtruppe unseren Wagen. Schön, dass sich insgesamt 20 Mitglieder bzw. Freunde beteiligt haben. Ein herzliches Dankeschön auch wieder an unseren Traktorfahrer Andreas Fuhr.

Damit die Zuschauer auf den ersten Blick erkennen sollten, dass der Angelverein an ihnen vorbeizieht, war natürlich auch wieder unser mit Helium gefüllter Haifisch mit unterwegs. Leider war es sein letzter Flug. Zur Hälfte des Festzuges löste sich leider der Knoten, mit dem er an einer Angel festgebunden war. Mit Andacht mussten wir zusehend, wie er langsam hoch in den Lüften langsam entschwand. Jetzt müssen wir uns eben einen neuen Fisch angeln. Ob wir das können?
Natürlich nutzen wir den Festzug auch wieder, um mit Reklame für unser Karfreitags-Fischessen zu werben. Alle 2000 Werbeplakate wurden an die Zuschauer verteilt. Nach 2/3 der Wegstrecke machten wir bei Krämers in der Schmalen Seite – wie immer – einen Zwischenstopp. Wer kann schon dem Angebot widerstehen, ein Schnäpschen zu trinken?

Geschafft….
Nach 2 1/2 Stunden Fußmarsch waren alle Teilnehmer froh, dass endlich alles überstanden war. Na dann Prost bis zum nächsten Jahr…

Karfreitag-Fischessen 29.03.2013

Nachdem unser Karfreitags-Fischessen in den vergangenen Jahren auf gute Resonanz bei der Bevölkerung gestoßen war, wollten wir es auch 2013 wieder durchführen. Leider machte uns diesmal das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Der Winter wollte sich 2013 nicht so schnell vertreiben lassen. Erst kurz vor Karfreitag war der letzte Schnee weggeschmolzen. An Karfreitag war es recht kalt, sodass wir spontan unser Getränkeangebot angepasst haben. Unser Angebot mit Glühwein und heißem Tee kam recht gut an. Dennoch konnten wir den aus den vergangenen Jahren gewohnten Getränkeumsatz nicht erreichen. Dafür lief aber der Fischverkauf überraschender Weise doch recht gut. Von den 200 kg Fisch blieben lediglich ca. 25 kg übrig. 

Die Probleme mit der Stromversorgung aus den vorausgegangenen Jahren haben uns natürlich auch wieder Kopfzerbrechen gemacht. Rainer Müller hat deshalb die Elektroinstallation beim Hundeverein noch mal durchgeprüft und festgestellt, dass sie unfachmännisch ausgeführt war und es deshalb im letzten Jahr um ein Haar zu einem Schmorbrand gekommen wäre. Noch rechtzeitig vor Karfreitag hat er die Installation erneuert. Unabhängig davon haben wir durch den Kauf einer neuen Gasfriteuse für eine Entlastung der Stromversorgung gesorgt. Leider zeigte es sich, dass die Gasfriteuse nicht ganz eine Elektrofriteuse ersetzen konnte, sodass wir es dann letztendlich doch wieder riskiert haben, beide Elektrofriteusen und die neue Gasfriteuse einzusetzen. Unterm Strich klappte die Backfischzubereitung dann doch ganz gut und die Warteschlangen unserer Gäste hielten sich in Grenzen.

Bleibt noch anzumerken, dass wir wieder einige Kinder aus einem Heim zum kostenlosen Fischessen eingeladen haben. Es hat sie sehr gefreut und als Dankeschön haben sie uns ein Poster mit Bildern gebastelt.

Aufgrund der großen Nachfrage nach unserem Fisch hatten wir zwischen 11 und 16 Uhr alle Hände voll zu tun. Danach waren wir dann endlich froh, dass mal wieder alles mehr oder weniger überstanden war. Nachdem alles wieder abgebaut war, startete der gemütliche Teil des Tages mit einer kleinen Helferparty in unserem Vereinsheim.

Anfischen Kleingemünd 14.04.2013

Mitte April war es dann endlich soweit, dass wir das erste mal in 2014 unsere Angeln gemeinsam ausgeworfen haben. Das Anfischen in Kleingemünd lockte insgesamt 9 Angler ans Wasser. Nicht jeder war erfolgreich, denn es gab auch 4 erfolglose Mitstreiter. Immerhin wurden insgesamt 3,5 kg Fisch gefangen, davon lockte allein Rainer Müller 2,2 kg an den Haken. Anscheinend hat er ein neues Geheimrezept ausprobiert, denn neben zahlreichen Rotaugen hat auch eine gut maßige Bachforelle angebissen. Ob das nur Zufall war? Aber auch die weniger erfolglosen Angler waren nicht umsonst ans Wasser gefahren, denn wir wurden alle mit bestem Sonnenschein belohnt.

Jugendfischen Grafsee 21.04.2013

Gleich eine Woche nach unserem Anfischen haben wir mit unseren jugendlichen Mitgliedern einen Ausflug an den Grafsee nach St. Leon-Rot gemacht. Unsere beiden Jugendwarte Holger Bauer und Oliver Meyenschein hatten alle Hände voll zu tun, denn noch nicht jeder Jugendliche konnte selbst alle Schnurperücken lösen. Letztendlich waren unsere Jugendwarte aber nicht allein und hatten auch Unterstützung von weitern Erwachsenen. Mit Ausnahme von ein paar kleinen Rotaugen hielten sich die Fangergebnisse leider sehr in Grenzen. 

See-Party 09.06.2013

Mitte Juni lockte das schöne Bilderbuchwetter zahlreiche Angler und deren Familien an den See nach Dannstadt. Angeln war dabei Nebensache, denn das warme Wasser lud ständig zum Baden ein. Beim anschließenden Duschen muss Florian Groh allerdings noch lernen, dass er vor dem Einseifen erst den Wasserstand unserer Spezialdusche prüfen sollte. Ohne Wasser lässt sich das Schampon leider schlecht abspülen.

Allen Erwachsenen machte das gesellige Unterhalten im Liegestuhl so viel Spaß, dass keiner seine Angel auspackte. Lediglich unser Newcomer Niclas Meyenschein glaubte an einen guten Fang. Also nahm er seine Angel, sagte, dass er jetzt einen Fisch fangen will und warf aus. Alle staunten nicht schlecht als er tatsächlich gleich ein paar Minuten danach einen Karpfen fing. Da waren alle Lästerer sprachlos.

Die Erwachsenen haben stattdessen lieber die Zeit mit allen möglichen Spielen und mit Essen und Trinken verbracht. Da konnten wir auf jedem Fall die von Hermann Liebetrau gebaute Grillhütte mal richtig einweihen. Ob Rainer Müller beim anschließend Abwaschen von den großen Fischen geträumt hat, die er irgendwann mal fangen will?….

Sommernachtsfest 12.07.2013

Mitte Juli 2013 haben wir wieder unser Sommernachtsfest veranstaltet. Vielleicht auch wegen des an diesem Tag hochsommerlichen Wetters folgten viele Mitglieder und Gäste unserer Einladung. Neben den gewohnten Grillwürstchen und Steaks haben wir diesmal noch eine Besonderheit aufgeboten. Von Karfreitag waren noch einige Kilogramm Fisch übrig geblieben, sodass wir beschlossen haben, beim Sommernachtsfest unsere Gäste auch mit Backfisch zu verwöhnen. Das kam gut an und sollte auch zukünftig wiederholt werden.

Natürlich wurden im Laufe des Abends auch wieder unsere Ehrungen durchgeführt. Insbesondere bei unseren Damen haben wir uns für deren Einsatz beim Festzug, beim Karfreitagsfischessen und beim Straßenfest mit jeweils einer Flasche Schriesecco bedankt. Doch auch die erfolgreichsten Angler wurden wieder gekürt. Bei der Vereinsmeisterschaft konnte bei den Erwachsenen Peter Bless dicht gefolgt von Holger Bauer den berühmten Vereinsmeisterpokal in Empfang nehmen. Bei den Jugendlichen hat Sebastian Groh den Vereinsmeistertitel gewonnen. Beim Seepokalfischen hat Paul Müller den Pokal seinem Fang von 3 gewichtigen Sonnenbarschen mit insgesamt 80 Gramm zu verdanken.  Und dann gab es natürlich auch einen neuen Fischerkönig. Schön, dass hierbei nicht immer die gleichen Angler erfolgreich sind. Mit dem Fang eines 300 Gramm schweren Fisches überraschte Manfred Kaiser seine Konkurrenz.

Fänge aus unserem See 20.07.2013

Das schöne Hochsommerwetter lockte im Juli zahlreiche Angler an unseren Dannstadter See. Während alle anderen Angler mit ihren Wunderködern kaum fängig wurden, versuchte Sportfreund Hofmann mit klassischem Brötchenköder sein Glück. Obwohl er gleich morgens um 6:00 die Angeln ausgeworfen hat, interessierte sich kein Fisch für die Köder. So war er froh, dass ihm um 8:00 in unserer Hütte eine Tasse Kaffee angeboten wurde. Als er nach 2 Minuten wieder zu seinen Angeln zurückkehrte, musste er – obwohl die Rollenbremse offen war – verdutzt feststellen, dass ausgerechnet die teuerste Angel fehlte und der Rutenhalter im Wasser lag. Na hat da wohl etwas gebissen?
Aber so schnell sollte man nicht resignieren. Nachdem er schnell seine Blinkerangel mit einem schweren Wobbler bestückt hatte, konnte er nach 10 Minuten die Schnur seiner verlorenen Angel fangen. Rainer Müller konnte es kaum glauben und hat ihn unterstützt, die Angel zu greifen und die Schnur einzurollen. Doch dann war plötzlich Schluss; der Haken hing irgendwo fest. Nachdem Sportfreund Hofmann dann selbst seine Angel wieder in die Hand genommen hatte, bewegte sich der Hänger plötzlich. Nach einer Viertelstunde konnte er einen schönen Spiegelkarpfen mit 25 Pfund an Land holen. Das wäre bestimmt auch einfacher gegangen. Gleich hinterher konnte er übrigens noch beweisen, dass man mit Brötchen auch Schleien fangen kann.

Krebsfischen Meckesheim 21.07.2013

Unser Krebsfischen führte uns diesmal nach Meckesheim an die Elsenz. Mit insgesamt 14 Teilnehmern war es gut besucht. Im Vorfeld hatten wir einige Tipps gegeben, mit welchen Ködern man erfolgreich sein kann. Es wurde empfohlen, die so genannten Krebsteller mit leicht “ vergammelten“ Fischen zu bestücken.

Unser jugendliches Mitglied Paul Müller hat das offensichtlich etwas überinterpretiert, denn er hat  sich aus einem Restaurant einen Eimer voll Fleischabfälle besorgt und diese eine Woche lang in die pralle Sonne gestellt. Bei der Hinfahrt nach Zuzenhausen nutzte er die Mitfahrgelegenheit im Auto von Sportfreund Hofmann. Obwohl der Eimer mit den Fleischködern mit einem Deckel verschlossen war, zogen die Duftschwaden vom Kofferraum trotz geöffneter Fenster bis in die Fahrgastzelle. Jeder war froh, als wir endlich ankamen. Doch das dicke Ende stand noch bevor. Nachdem Paul an seiner Angelstelle den Deckel öffnete, war der unerträgliche Gestank im Umkreis von vielen Metern kaum auszuhalten. Gerne haben andere Angler ihm alternative Köder zu Verfügung gestellt.

Unterm Strich gesehen waren wir diesmal mit den Fangergebnissen nicht gerade zufrieden, denn im Vergleich zu den Vorjahren hatten wir Mühe, für unser an diesem Tag geplantes Krebsessen genügend viele Krebse zu fangen. Aus diesem Grund sind diesmal auch viele Angler auf Wanderschaft gegangen, um bessre Fanggründe zu erspähen. Auch hierbei machte Paul Müller keine Ausnahme. Von einer Brücke über die Elsenz erhofft er sich gute Fänge. Doch irgendwie hatte er beim Auswerfen der Krebsnetze Problem. Statt das Netz in den Fluss zu werfen, verfing es sich gerade in der Kette eines just in diesem Moment über die Brücke radelnden Radfahrers. Na, da gibt es bestimmt noch einiges zu lernen….

Generell müssen wir zukünftig noch einmal kräftig  über das Thema „geeignete Ausrüstung“ nachdenken. Nur die wenigsten Teilnehmer hatten nämlich eine vernünftige Ausrüstung dabei. Das führte letztendlich zum Verlust von drei Krebsnetzen. Damit ist unser vor 5 Jahren angeschaffter Vorrat an Netzen inzwischen fast aufgezehrt. Für die Zukunft sollten wir uns vornehmen, rechtzeitig unsere Ausrüstung besser auf Vordermann zu bringen. 

Letztendlich ist es uns aber auch diesmal wieder gelungen, genügend viele Krebse für unser anschließendes Krebsessen in Schriesheim zu fangen. Bei der Zubereitung der Krebse hat uns Sportfreund Oliver Meyenschein gezeigt, dass es hierbei durchaus noch Optimierungen gibt, und zwar sowohl beim Kochsud als auch bei den Saucen.

Jugendfischen Ittertal 11.08.2013

Mitte August hatte Peter Bless gemeinsam mit unseren beiden Jugendwarten ein besonderes Event für unsre Jugendangler vorbereitet. Die Anmeldekosten wurden von unserer Jugendkasse getragen. Gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen haben wir dann in Ittertal an einem Fischen im Forellenhof „Claudio Balay“ teilgenommen. Die Organisation vor Ort hat Roland Runz übernommen und er hat darüber hinaus auch zahlreiche Sachspenden bereitgestellt. Herr Runz ist Inhaber eines Angelgeschäfts in Bammental.
Von unserem Verein haben insgesamt 6 Jugendliche mitgemacht, darüber hinaus war für jeden Jugendlichen auch ein Betreuer unseres Vereins dabei. Schade, dass die Betreuer nicht selbst angeln durften; aber dafür waren sie trotzdem ständig gerne gefragt beim Lösen von Verknotungen und ähnlichem.

Gleich zu Beginn erhielten die Jugendlichen ein Willkommenspaket im Wert von 10 €. Darüber hinaus war essen und trinken den ganzen Tag über frei. Was sollte da also noch schief gehen? Die gefangenen Fische wurden unter den Jugendlichen aufgeteilt. So konnte sich letztendlich jeder Jugendliche über Fische freuen. Diejenigen, die eine Lachsforelle fangen konnten, durften ihren Fang persönlich behalten.
Auch für die weniger erfolgreichen Angler war gesorgt. Es gab mehrere Angelvorführungen von bekannten Profis. Dass auch die Presse vor Ort war, war dann ebenfalls selbstverständlich. Unterm Strich gesehen war es also eine gelungene Veranstaltung, an der wir auch 2014 wieder teilnehmen sollten.

Abendfischen Kleingemünd 01.09.2013

Da wir uns für das Straßenfest diesmal vorgenommen hatten, auch Backfisch-Rotaugen zu verkaufen, haben einige Sportfreunde regelmäßig zuvor versucht im Neckar die notwendigen Rotaugen zu fangen. Die Hauptakteure Peter Bless, Rainer Müller und Ralph Lana waren damit recht erfolgreich. Das hat sich auch bei anderen Anglern unsres Vereins rumgesprochen. Aus diesem Grund wollten dann am 1. September einige Mitglieder den Rotaugenvorrat zu ergänzen. Sogar unser Urpfälzer Hermann Liebetrau hat bewiesen, dass es im Necker endlich wieder etwas zu fangen gibt.

Straßenfest 07.+08.09.2013

Beim Straßenfest haben alle Vorbereitungsarbeiten und insbesondere der Zeltaufbau recht gut geklappt. Es kommt uns wirklich zugute, dass wir einen Großteil unserer Utensilien in der Schork`schen Garage Schork dauerhaft lagern können. Insgesamt gesehen bekommen wir beim Aufbau auch immer mehr Routine. Außerdem wurde unser Equipment durch neue Sachgegenstände hervorragend ergänzt. Ein neuer Edelstahltisch und die Vorwärmstation für Porzellanteller haben beste Dienste geleistet. Auch im Außenbereich hat sich noch etwas Positives getan. Rainer Müller hat am hinteren Zeltausgang einen Lattenrost gebastelt, sodass man jetzt bequem vom Zelt zur Garage laufen kann. Vielen Dank…

Diesmal gab es einen Versuch, unsere Backfischspeisekarte zu ergänzen. Einige Wochen vor dem Straßenfest haben einige Sportfreunde deshalb gezielt auf Rotaugen gefischt und diese mit viel Mühe geputzt und eingefroren. Letztendlich kam das auch einigermaßen gut bei unseren Gästen an. Andererseits wird dadurch aber auch die Backfischzubereitung der anderen Fische komplizierter.

Der obligatorische „Stubendurchgang“ vom Veterinäramt verlief ohne Beanstandungen. Für die Zukunft bekamen wir lediglich die Auflage gemacht, dass über der Zubereitungsfläche keine Glühbirnen mehr aufgehängt werden dürfen wegen der Splittergefahr.

Dagegen machte uns die Feuerwehr diesmal Probleme. Aus verschiedenen Gründen konnten wir den geforderten Fettbrandlöscher nicht vorzeigen. Zum Glück konnte Oliver Meyenschein kurzfristig einen Ersatzlöscher organisieren. Somit war dann also alles bereit, um die Friteusen auf Hochtouren laufen zu lassen. Auch wegen des sehr schönen Wetters am Samstag waren schnell die meisten Tische besetzt. Abnehmer für unsere Backfische gab es genug.

Lediglich in der Nacht auf Sonntag hat es kurz geregnet. Hierbei zeigte es sich, dass unser Zelt knapp einem Zusammensturz entgangen ist, denn am Sonntagmorgen glich unsere Plane an zwei Stellen riesigen Wassersäcken, weil das Wasser nicht richtig abgelaufen ist. Da müssen wir für 2014 unbedingt etwas machen.

Am Sonntagmorgen kam zum Glück schnell die Sonne heraus. Deshalb durften wir uns nicht über die Gästezahlen beklagen. So viele Fische haben wir noch bei keinem anderen Straßenfest verkauft. Das positive Ergebnis konnten wir zum Ende des Festes den glänzenden Augen unseres Kassenwarts ablesen.

Abfischen 13.10.2013

Zum Abfischen haben wir am 13. Oktober unser Glück am Neckar in Edingen versucht. Bei kaltem, aber wunderschönem Wetter war zumindest zu Beginn jeder Teilnehmer hoffnungsvoll, einen guten Fischfang zu machen. In Bezug auf die Anzahl gefangener Fische durften wir uns auch wirklich nicht beschweren. Leider gingen nicht die erwarteten Rotaugen an den Haken, sondern fast ausnahmslos nur Schwarzmeergrundeln. Schade, dass die ureigensten Neckarfische in den letzten Jahren immer mehr von dieser eingeschleppten Fischart verdrängt werden.

Regalbau 26.10.2013

Eigentlich ist es ja schön, dass viele Mitglieder für unseren Verein regelmäßig Sachgegenstände organisieren. Leider hat sich in den letzten Jahren trotz mehrerer Entrümpelungsaktionen immer mehr Material, auf das wir nicht verzichten wollen, angesammelt. Hinzu kamen noch zahlreiche Neuanschaffungen für unser Backfischessen. Um etwas mehr Ordnung zu gewährleisten hat sich G. Hofmann Ende letzten Jahres etwas Zeit genommen und in einem der Container ein Regalsystem eingepasst, sodass jetzt unsere Sachen besser verstaut werden können.