2011

Generalversammlung

Die Generalversammlung 2011 ging relativ reibungslos über die Bühne. An der Zusammensetzung der Vorstandschaft hat sich kaum etwas geändert, lediglich unser Newcomer Peter Bless rückte als Gewässerwart neu in die Vorstandschaft ein.

Hochwasser am See 16.01.2011

Anfang des Jahres stieg der Grundwasserspiegel an unserem See kontinuierlich an. Das Wasserniveau erreichte den Holzunterbau unserer Fischerhütte. Letztendlich sind wir knapp an einem größeren Schaden vorbeigekommen, weil das Wasser zum Glück nach ein paar Tagen wieder etwas zurückging.

Die Trennwand ist weg: 12.02.2011

Am 12. Februar 2011 haben bei unserem Umbauvorhaben einen wichtigen Schritt erreicht. Nachdem mit viel Mühle in der Garagenaußenwand Trennfugen eingefräst wurden, ging´s mit brachialer Gewalt ans Werk. Die Erwartung, dass die Mauer durch ein paar Schläge mit dem Bello einfach umfallen würde, wurde nicht erfüllt. Erst nachdem einige Mitglieder ihre Kraftreserven an die Grenze gebracht hatten, fiel das gute Stück letztendlich um.

Dachisolation 02.03.2011

Am 2. März 2011 ging es gleich weiter. Damit unser zukünftiger Versammlungsraum auch gemütlich warm ist, wurde am neuen Dach eine 18 cm dicke Isolierschicht angebracht. Na jetzt kann es kalt werden…

Mathaisemarkt-Festzug

Für den Festzug 2011 hatten wir uns das Motto „Kanzelbach-Datscher“ selbst ausgesucht. Wir wollten damit an vergangene Zeiten erinnern, als die Fische im Kanzelbach noch zahlreich mit der Hand oder kleinen Netzen gefangen wurden. Klar, dass der Kanzelbach auch auf dem Festwagen dargestellt wurde. Einige unserer Mitglieder haben zur Vorbereitung auf den Festzug sogar selbst gemachte Netze aus Weidenholz angefertigt. Vielleicht auch wegen des prächtigen Wetters konnten wir am Umzugstag mit etwa 20 Teilnehmern aufwarten.
Für die Zuschauer hatten wir wieder Müller Thurgau-Wein beschafft, den unser Sportfreund Uwe Ringelspacher mit einer Unkrautspritze in die zugereichten Gläser verteilte. Und da hatte er bestimmt genug zu tun, denn letztendlich waren wir am Festzug-Ende um 48 Flaschen Wein ärmer.

Wie immer gab es neben unserem Festwagen auch eine Fußtruppe, mit der wir auch die Schattenseiten der heutigen Zeit zeigen wollten. Die Fischernetze der Fußtruppe waren nämlich nicht mit Bachforellen gefüllt, sondern mit allerlei Unrat, der sich so im Bachbett finden lässt.

Wir haben natürlich auch wieder die Gelegenheit genutzt, durch Austeilen von Flugblättern auf unser Karfreitags-Fischessen aufmerksam zu machen. Auf halber Strecke des Festzuges wurden wir in der Schmalen Seite wieder mit Krämer´s Schnaps empfangen. Nach über zwei Stunden Dauer war dann jeder froh, dass mal wieder alles vorbei war. Unterm Strich gesehen haben wir mit unserem Festwagen und der zugehörigen Fußtruppe mal wieder gezeigt, dass auch ein kleiner Verein relativ viel auf die Beine bringen kann.

Holzdecken- und Flechtzaunmontage 2.4.2011

Unter dem Hintergrund des bevorstehenden Fischessens an Karfreitag mussten wir für den Umbau unseres Vereinsheimes noch kräftig Gas geben. Deshalb gab es Anfang April mal wieder einen Arbeitseinsatz, bei dem wir den Außenbereichs unseres Geländes mit Flechtzaun abgeschirmt haben. Eine weitere große Aufgabe war die Montage der Holzdecke im neuen Versammlungsraum. Da genügend viele Helfer da waren ging die Aktion reibungslos über die Bühne. Die fleißigen Helfer wurden hinterher mit frisch angelieferten Pizzen belohnt.

Fischbesatz Kanzelbach 7.4.2011

Anfang April 2011 gab es sowohl im Schriesheimer Rückhaltebecken als auch im Kanzelbach eine umfangreiche Besatzaktion an Bachforellen. Insbesondere im Kanzelbach war dies absolut nötig, denn zuvor kam es durch starke Gewässerverschmutzung zu einem großen Fischsterben ab der Schotterersbrücke abwärts. Hierbei sind leider Gottes auch einige Bachforellen bis zu 3 Pfund verendet. Bleibt zu hoffen, dass sich der ca. 4 Zentimeter große Bachforellenbesatz in den nächsten Jähren  zu stattlichen Exemplaren entwickelt.

Bootsführerschein 9.4.2011

Anscheinend waren die zahlreichen Aktivitäten unseres Vereins den Sportfreunden Bless, Müller und Hofmann noch nicht genug. So wurde der Entschluss gefasst, einen Vorbereitungskurs zum Sportbootführerschein für Binnengewässer zu besuchen und anschließend die Prüfung zu versuchen. Doch so einfach war die ganze Sache nicht, ohne fleißiges Lernen ging gar nichts. Auch der Praxistest beim Knotenbinden bereitete einiges Kopfzerbrechen. Letztendlich hat sich die Mühe aber gelohnt und alle 3 haben den Führerschein bestanden. Doch das ist nur der erste Schritt. Jetzt fehlt noch das Boot samt Trailer. Aber auch hierzu wird sich in Zukunft bestimmt eine Lösung finden.

Nachdem wir unseren Führerschein endlich in Händen hielten, haben wir die Gelegenheit genutzt, um bei unserem Mitstreiter Ralf Lemme in seinem hauseigenen See in Lampertheim die Angel auszuwerfen. Obwohl der See einen sehr guten Karpfenbesatz hat, war das Angeln recht mühsam. Rainer Müller war der Verzweiflung nahe, da die Karpfen zwar die ausgeworfenen Brotstücke von der Wasseroberfläche genüsslich aufsaugten, aber ausgerechnet einen großen Bogen um sein Brot an der Wasserkugel machten. Erst mit viel Mühe hatte letztendlich Peter Bless Erfolg und überlistete einen Schuppenkarpfen.

Arbeitseinsatz 9.4.2011

Bis Karfreitag war es nicht mehr lange, und es war noch so viel zu tun. Deshalb gab es mal wieder einen Arbeitseinsatz, bei dem die neu beschafften Fisch-Auftaubecken an die Wasserversorgung angeschlossen wurden. Da war Uwe Ringelspacher in seinem Element. Die Arbeit machte anscheinend so viel Spaß, dass er gleich auch noch die Abwasserversorgung auf Vordermann brachte. Hierzu wurde eine Auffangwanne samt Tauchpumpe installiert. Alle anfallenden Abwässer können jetzt in die Sammeltanks gepumpt werden.

Parallel zu den Wasserinstallationsarbeiten gab es aber noch eine zweite Baustelle. Die von der Autobahnseite aus geschaffene Grundstückszufahrt war nämlich noch nicht befestigt. Wir hatten deshalb einen Lastwagen voll Splitt geordert. Leider war der LKW aber zu schwer, sodass er den Splitt etwas weiter entfernt abkippen musste. Nun war also Handarbeit angesagt. Und hierzu hatte Ralf Lana noch genügend Kraftreserven bereit, sodass die Arbeiten dann doch noch erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Großeinsatz 16.4.2011

Gleich eine Woche später gab es einen weiteren Arbeitseinsatz, bei dem wir auf unserem Schriesheimer Vereinsgelände noch die wesentlichen Restarbeiten erledigen wollten. Zum Glück waren genügend Helfer gekommen, sodass wir mehrere parallel arbeitende Helferteams bilden konnten. Das Malerteam machte sich sowohl ans Streichen der Außenfassade als auch ans Streichen des Versammlungsraumes ran. Kaum zu glauben, was Farbe bewirken kann.

Ein zweites Team kümmerte sich um die Elektroarbeiten. Im Außenbereich mussten noch sämtliche Lichtschalter und Steckdosen installiert werden. Außerdem bekamen wir noch gern gesehene Unterstützung bei der Reparatur unserer Spülmaschine. Ab jetzt funktioniert auch die automatische Dosierung des Spülmittels. Damit ist eine Grundvoraussetzung für einen reibungslosen Verlauf des Karfreitag-Fischessens gegeben.

Ein drittes Team stellte sich der Herausforderung, das Abluftproblem über unseren Friteusen zu beseitigen. Da unsere ehemalige Vereinswirtschaft beim „Ebner´s Karl“ komplett umgebaut wurde, konnten wir dort die Abzugshaube abbauen und für uns einsetzen. Doch zunächst war erst mal das Reinigen der Haube angesagt. Gleich danach wurde dann alles über den Friteusen installiert. Zum Glück hatten wir schon zuvor ein kräftiges Abzugsgebläse organisiert gehabt. Letzten Endes wurde auch diese Arbeit erfolgreich abgeschlossen. Das Arbeiten an der Friteuse macht jetzt bestimmt Spaß, zumal auch noch die Beleuchtung von oben aus der Abzugswanne heraus verbessert wurde.

Auch auf der Verkaufsseite für unsere Backfische hat sich noch einiges getan. Thorsten Sigmund hat sich der Fensterbank angenommen und die Vorderseite der Fassade fertig gestellt. Bleibt noch zu erwähnen, dass wir bei diesem Arbeitseinsatz auch das Gartengelände in Ordnung gebracht haben. Es ist bestimmt nachvollziehbar, dass sich hinterher alle Helfer gerne an der Kaffee- und Kuchenrunde beteiligt haben.

Anfischen 17.04.2011

Neben allen anderen Vereinsaktivitäten sollte natürlich auch das Angeln nicht zu kurz kommen. Deshalb gab es am 17. April 2011 erst mal eine Verschnaufpause vor den Arbeitseinsätzen. Bei prächtigem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen trafen wir uns auf der Hundewiese in Heidelberg zu unserem Anfischen. Mit 8 Erwachsenen und 2 Jugendlichen versuchten wir unser Glück. Nur vier Teilnehmer gingen hinterher erfolglos nach Hause. Unser Gewässerwart Peter Bless hatte das höchste Gesamtgewicht dicht gefolgt von Rainer Müller. Den schwersten Fisch konnte Rainer Müller aus dem Wasser ziehen und gewann damit den Ebner-Wanderpokal. Sein Rotauge wog stolze 140 Gramm.

Karfreitag-Backfischessen 22.04.2011

Die zahlreichen Arbeitseinsätze haben dazu beigetragen, dass die wesentlichen Umbauarbeiten gerade noch rechtzeitig vor unserem Backfischverkauf an Karfreitag abgeschlossen werden konnten. Beflügelt durch den guten Zuspruch in 2010 haben wir 2011 wieder die Bevölkerung zu diesem Fest eingeladen. Die aufgehängten Werbebanner und Plakate haben auch dieses Jahr wieder zahlreiche Gäste angelockt. Das war bestimmt auch eine Folge des überraschend schönen Wetters, perfekteren Sonnenschein kann es eigentlich nicht geben.

Wie schon im vergangenen Jahr hatten wir bereits am Vorabend alle Tische und Bänke aufgebaut. Das war aber nur möglich, weil sich wieder einige Mitglieder bzw. Freunde unseres Vereins bereiterklärt haben, eine Nachtwache zu machen.

Pünktlich kurz vor 11 Uhr kamen die ersten Gäste.  Die Zubereitung der Backfische lief nach den durchgeführten Umbaumaßnahmen wesentlich reibungsloser ab. Letztendlich haben wir jetzt auch deutlich günstigere Platzverhältnisse. Das eingespielte Team zum Wiegen, Portionieren und Verkauf der Fische  meisterte ihre Aufgaben in bester Weise.

Eigentlich hätte man deshalb davon ausgehen können, dass sich die Wartezeit unserer Gäste am Verkaufsstand verkürzt. Leider ist aber genau das Gegenteil eingetreten, denn es sind diesmal deutlich mehr Besucher gekommen als im ersten Jahr. Obwohl wir diesmal 25 Garnituren Bierzeltgarnituren zusätzlich bestellt hatten, waren alle Plätze schnell belegt. Es scheint sich also erst allmählich rum zu sprechen, dass es unsere Veranstaltung gibt. Nachdem die Fischzubereitung wirklich gut funktioniert hat, stellte sich diesmal die Kasse als Engpass heraus. Fürs nächste Jahr müssen wir also unbedingt dafür sorgen, dass eine zweite Kasse für den Fischverkauf eingesetzt wird.

Die Entscheidung, einen separaten Getränkeverkaufsstand an der Straßenseite aufzubauen, erwies sich als äußerst erfolgreich. Zumindest haben wir es an dieser Stelle geschafft, gegenüber letztem Jahr den Verkauf deutlich schneller abzuwickeln. Dazu hat bestimmt auch die extra aufgestellte Getränkekasse beigetragen.

Bei allen Problemen bezüglich der Wartezeiten verlief die ganze Veranstaltung aber dennoch recht erfolgreich. Auch die Sitzprobleme konnten gut gelöst werden, weil uns der benachbarte Hundeverein die Tür zu seinem Gelände öffnete und dadurch zusätzlich Sitzfläche zur Verfügung stand. Erst nach 16 Uhr ließ dann der Trubel allmählich nach und wir konnten mit den Aufräumarbeiten beginnen. Das klappte alles sehr gut, sodass Rainer Müller dann auch wirklich froh war, als alles überstanden war.

Holzdeckenmontage 09.05.2011

Trotz aller bereits geleisteten Einsätze fanden sich Anfang Mai 2011 noch einige Mitglieder, die auch im alten Garagebereich noch eine Holzdecke nebst integrierter Beleuchtung installierten. Damit sind jetzt die Räumlichkeiten in einem Zustand, in dem man gut und gerne Partys etc. feiern kann.

Monatsversammlung mit Fußballabend 04.06.2011

Im Juni 2011 nutzten wir natürlich gleich die Gelegenheit, unsere Monatsversammlung in den neuen Räumlichkeiten abzuhalten. Zuvor nutzten unsere Sportfreund Peter Bless aber die Zeit, um ein paar Holzabfälle im Feuer zu entsorgen. Er bewies dabei aber nicht unbedingt die Fähigkeit, die richtige Holzmenge abzuschätzen. Ein Lied davon kann der benachbarte Baum singen, der durch die Aktion einen Teil seiner Blätter einbüßte. Aber sei´s drum, inzwischen hat er sich wieder gut erholt.

Nachdem der offizielle Versammlungsteil beendet war, schauten wir noch gemeinsam das Fußballspiel Deutschland / Österreich an, das mit 2:1 zu Ende ging. Unseren Rentnern war das offensichtlich aber immer noch nicht genug, denn sie spielten hinterher noch eine Runde Schafkopf.

Jugendausflug St. Leon-Rot 05.06.2011

Wie bereits in den vergangenen Jahren haben wir auch diesmal wieder den Angelsee des FVG in St. Leon-Rot für einen zweitägigen Jugendausflug genutzt. Inzwischen wurden einige Bäume und Gestrüpp rund ums Ufer entfernt, sodass jetzt deutlich mehr interessante Angelplätze zur Verfügung stehen wie früher. Die Teilnehmerzahl von vier Jugendlichen war relativ gering, dafür wurden sie aber von zeitweise 9 Erwachsenen betreut.
Gleich nachdem wir angekommen waren, zeigte uns Erik Opfermann die neuesten Ködervarianten, die sich jedoch nicht unbedingt als die Superknaller erwiesen. Das soll aber nicht heißen, dass nichts gefangen wurde. Ganz im Gegenteil, die Stückzahl gefangener Fische war schon recht beträchtlich. Nur schade, dass es überwiegend Karauschen und Barsche waren.

Nachdem sich alle Teilnehmer am ersten Tag beim Angeln mal wieder so richtig ausgetobt hatten, war aber noch lange nicht Schluss. Gleich nachdem das Abendessen vorbei war, ging’s schon wieder mit Nachtangeln weiter. Trotz anfänglicher Skepsis waren die Nachterfolge recht groß und manch einer angelte, bis es morgens wieder hell wurde.
Am nächsten Tag ließ dann aber irgendwann die Begeisterung fürs Angeln deutlich nach. Ab diesem Zeitpunkt sah man die Jugendlichen überwiegend mit dem Boot über den See fahren. Dass dabei auch der Spaß nicht auf der Strecke blieb, versteht sich von selbst. Leider ging im Übereifer aber Sebastian Groh´s Brille über Bord. Da die Wassertiefe an dieser Stelle nur etwa anderthalb Meter betrug, war die Schlacht aber noch nicht verlosen. Anfängliche Versuche mit dem Kescher brachten zwar nicht die Brille zum Vorschein, dafür wurde der reichliche Schlamm aber mal wieder richtig kräftig aufgewirbelt. Nun kam Phase zwei der Aktion, unser Jugendwart Holger Bauer war der Meinung, dass er mit seinen sensiblen Füßen die Brille bestimmt am Grund ertasten kann. Er hatte auch sofort Erfolg, leider kamen aber nur Miesmuscheln zum Vorschein. Nach einer Stunde vergeblicher Mühe wurde die Suche schließlich abgebrochen.

Kurz vor Ende des Ausflugs gab es dann noch eine unangenehme Überraschung. Was eigentlich nicht sein kann, ist dennoch passiert. Statt eines großen Fisches war plötzlich eine Gans an der Angel. Inzwischen ist der Schreck aber vorbei und die Gans hat sich wieder gut von diesem Abenteuer erholt.

Abendangeln in Dannstadt 11.06.2011

Wegen des tollen Wetters haben wir uns Mitte Juni am See in Dannstadt zum Abendangeln getroffen. Die Entscheidung erwies sich als sehr positiv. Besser hätten die Wind- und Wetterverhältnisse gar nicht sein können. Ausnahmsweise haben an diesem Abend auch die Fische mal Lust auf Fressen gehabt, sodass Erik Opfermann einen schönen Graskarpfen an den Haken locken konnte. Auch Sportfreund Uwe Bauer war bestimmt nicht traurig über den Fang einer Schleie. Nur bei Sportfreund Hofmann wollte es nicht so ganz klappen, statt schöner Fische gab es nur mehr als einmal Schnursalat.

Bodenarbeiten im SAV-Neubau 21.06.2011

Nachdem wir nun schon einige Zeit nichts mehr in unserem neuen Vereinsheim gewerkelt hatten, rafften wir uns Ende Juni endlich dazu auf, uns um den Fußboden zu kümmern. Damit der zukünftige Bodenbelag ordentlich verlegt werden kann, musste zunächst der Untergrund mit Nivelliermasse ausgeglichen werden. Leider waren die Höhenunterschiede auf dem Betonuntergrund doch recht erheblich, sodass eine einzige Nivellierschicht nicht ausreichte. Das Team Müller, Bless und Sigmund ging mit Begeisterung ans Werk und nach 2 Stunden war dann zumindest mal die erste Schicht aufgetragen. Nach einigen Tagen zum Austrocknen wurde dann noch eine zweite Schicht aufgebracht.

Ausflug Melsungen / Fulda 22.-26.06.2011

Anfang des Jahres sah es so aus, dass es nicht genügend viele Teilnehmer für einen Angelausflug geben würde. Dank des Einsatzes von Sportfreund Peter Bless kam der Stein dann aber doch noch ins Rollen. Er hatte eine gute Adresse in Melsungen ausfindig gemacht. Am 22. Juni 2011 ging es dann mit 3 Autos auf die Reise. Wegen des bevorstehenden Feiertags Fronleichnam waren wir aber leider nicht alleine auf der Straße, sodass die Hinfahrt ziemlich lange dauerte. Bei der Ankunft in Melsungen haben wir dann erst im dortigen Anglershop die Karten gekauft und uns noch mal richtig mit Angelgerät und Ködern eingedeckt. Erst danach haben wir dann die Zimmer in unserer „Pension Lärchenhof“ hoch oben auf dem Berg bezogen.

Am nächsten Morgen ging´s dann gleich auf Gewässererkundung an die Fulda. Wir waren alle ziemlich enttäuscht, denn es fand sich kaum eine Stelle, an der man wirklich die Angel hätte auswerfen können. Letztendlich zeigte es sich aber, dass die Beschreibung auf der Angelkarte missverständlich war und wir uns schlicht und einfach im falschen Revier umgesehen hatten. An der richtigen Strecke gab es genügend schöne Angelstellen.

Wegen des sich sehr schlecht entwickelnden Wetters haben wir es aber dann vorgezogen, nicht in der Fulda zu fischen, sondern in einem 10 Kilometer entfernten See. Der See lag sehr idyllisch und wir waren anfangs guter Hoffnung auf große Fänge. Vielleicht lag es am heftigen Sturm und Regen, dass sich die Wünsche kaum erfüllten.
Am nächsten Tag beschlossen wir deshalb, mal in der Fulda zu angeln. Die Fulda war recht schnell fließend, trüb und ziemlich flach. Dennoch waren wir recht erfolgreich. Das Ufer  lud nicht nur zum Angeln, sondern auch zum Ausruhen ein. Da waren die Strapazen der Nacht schnell vergessen. Gegen Abend haben wir den Angelplatz gewechselt und nahe Melsungen geangelt. Obwohl es ständig regnete und kalt war, hatten die Aale guten Appetit. Auch am darauf folgenden Tag haben wir diese Strecke mit ähnlichen Erfolgen befischt. Nach drei anstrengenden Tagen und Nächten ging es dann sonntags wieder zurück nach Schriesheim.

Seepokal Dannstadt 03.07.2011

Anfang Juli 2011 veranstalteten wir das Seepokalangeln in Dannstadt. Einige Sportfreunde waren schon am Vorabend angereist und hatten die Nacht am Lagerfeuer verbracht. Als sonntags die übrigen Mitangler erschienen, fanden wir die anderen noch schlafend vor. Schon lange hatten wir nicht mehr so viele Teilnehmer beim Angeln gehabt, immerhin haben 14 Angler ihre Rute ausgeworfen. Sechs Teilnehmer konnten nach dem Fischen Erfolge melden. Es haben genügend viele Weißfischen und Barsche gebissen. Den schwersten Fisch fing Sportfreund Hofmann. Erst nach 20 Minuten Drill landete ein 16 Pfund schwerer Graskarpfen im Kescher. Damit war ein klarer Sieger für den Seepokal gefunden. Nach dem Fischen verbrachten wir noch den Nachmittag zum Schwimmen und Sonnenbaden.

Unser Gewässerwart Hermann Liebetrau kommt in Stress beim Wiegen der Beute

Karpfenfang in Dannstadt 05.07.2011

In unserem Dannstädter Fischwasser sind schon so manche Angler an der Verweigerung der Fische verzweifelt, endlich den angebotenen Köder anzunehmen. Dass es aber auch anders geht, hat Sportfreund Erik Opfermann am 5. Juli 2011 bewiesen. Seinen selbst zubereiteten Boilies konnte ein schöner Spiegelkarpfen nicht widerstehen. Da bei der vorhandenen Waage der Wiegebereich überschritten war, gibt es keine genaue Gewichtsangabe. Der Karpfen müsste aber geschätzte 35 Pfund gewogen haben. Da er nicht mehr essbar war, wurde er nach seinem Fang übrigens wieder schonend ins Wasser zurückgesetzt.

Rotaugen im Rückhaltebecken: 10.07.2011

Obwohl wir im Rückhaltebecken in Schriesheim noch nie Rotaugen besetzt hatten, sind offensichtlich vor längerer Zeit Fischeier dorthin gelangt. Unser neues Mitglied Manfred Kaiser staunte nicht schlecht, als statt der ersehnten Forelle auf einmal ein stattliches Rotauge mit 40 Zentimeter Länge an der Angel hing. Inzwischen hat es sich bestätigt, dass es nicht das einzige Rotauge war. Es wurden noch mehrere größere Exemplare gefangen und wir haben auch einige Schwärme mit Fischnachwuchs sichten können.

Fischbesatz 14.07.2011

Durch die Anstrengungen einiger Mitglieder, den Sportbootführerschein zu machen, kam ein Kontakt zu Ralf Lemme in Lampertheim zustande. Auf seinem Privatgrundstück befindet sich ein kleinerer See mit gutem Vorkommen an Weißfischen und Karpfen. Wir haben das Angebot gerne angenommen, dort für unseren eigenen See Fische umzusetzen. Ausgestattet mit einem 1000-Litertank mit Sauerstoffpumpe haben sich aus diesem Grund die Sportfreunde Bless, Hofmann, Müller und Lana am 14. Juli 2011 abends zum Angeln in Lampertheim getroffen.  Es gelang es uns, eine stattliche Anzahl an Rotaugen und Brassen und Schuppenkarpfen zu fangen. Erst gegen Mitternacht haben wir die Aktion dann abgebrochen und uns auf den Weg nach Dannstadt gemacht. Die Ahnung, dass an dem bei Roland Nunheim geliehenen Anhänger vielleicht die Beleuchtung nicht in Ordnung sein könnte, erwies sich leider als zutreffend. Schade, dass wir erst bei der Abfahrt in Lampertheim gemerkt haben, dass keines der Rücklichter mehr funktionierte. Da die Fische aber dringend darauf warteten, endlich ins neue Gewässer umgesetzt zu werden, fuhren wir notgedrungen nur mit eingeschalteter Warnblinkanlage nach Dannstadt. Jeder war froh als wir endlich gegen ein Uhr nachts dort ankamen. Die Umsetzaktion haben übrigens anscheinend alle Fische schadlos überstanden.

Sommernachtsfest 16.07.2011

Kaum hatten wir uns von dieser Aktion erholt, da stand auch schon das nächste Fest an. Für den 16. Juli 2011 hatten wir wieder zum Sommernachtsfest eingeladen gehabt. Wenngleich einige Sportfreunde wegen Urlaub etc. verhindert waren, kamen doch wieder relativ viele Gäste zu unserem Fest. Auch Herr Bürgermeister Höfer ließ es sich nicht nehmen, mal kurz vorbei zu schauen.

Wie immer wurde abends auch ein Lagerfeuer angemacht. Da hatten insbesondere unsere jugendlichen Gäste viel Spaß beim Würstchengrillen über dem offenen Feuer. Seit es unsere Weihnachtsfeier nicht mehr gibt, werden die anstehenden Ehrungen beim Sommernachtsfest durchgeführt. Wir haben uns deshalb wieder bei allen 21 Helferinnen mit einer Flasche Schriesecco für ihren Einsatz beim Festzug bzw. beim der Backfischzubereitung bedankt. Was würden wir nur ohne Frauen und Mädchen machen?

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war die Ehrung unserer erfolgreichsten Angler. Irgendwie lief es bei Sportfreund Rainer Müller besonders gut, er war nicht nur der Sieger beim Preisfischen und beim Ebner-Wanderpokal, sondern wurde auch Vereinsmeister. Den Vogel schoss er dann aber noch damit ab, dass er beim Königsfischen im Neckar zwei Forellen gefangen hat und sich damit den Titel des Fischerkönigs verdiente. Außer ihm hatte beim Königsfischen nur noch Ralph Lana einen Fisch zur Waage gebracht. Hier zeigt es sich, dass bei uns auch die kleinen Fische zum Zuge kommen, denn seine Grundel brachte gerade mal 6,5 Gramm auf die Waage. Den Seepokal holte sich Holger Bauer mit einem Grafkarpfen von 17 Pfund.

Seehecht 31.07.2011

Unseren Sportfreund Peter Krämer hat man dieses Jahr nicht allzu oft am Dannstädter See zu Gesicht bekommen. Vielleicht war er mit dem Umbau seiner Heizungsanlage zu stark beschäftigt. Ende Juli 2011 hat er sich aber dann doch einmal von seiner Arbeit zuhause losgesagt und ist an unseren See gefahren. Der Tagesausflug hat sich bestimmt für ihn belohnt, denn er konnte mit seiner Blinkerangel seinen schönen Hecht überlisten.

Graskarpfen See Dannstadt 30.08.2011

Dass es sich an unserem See gelegentlich lohnt, auch mal abends die Angel auszuwerfen, hat Sportfreund Hofmann Ende August bewiesen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit verirrte sich an seiner mit Brötchen bestückten Wasserkugel ein 21 Pfund schwerer Graskarpfen.

Straßenfest 03.-04.09.2011

Neben allem Spaß beim Angeln standen im September mal wieder Arbeitseinsätze beim Straßenfest an. Da sich im Laufe der Zeit unsere Ausstattung immer weiter verbessert hat, klappt der Auf- und Abbau zusehends besser. Unsere neue Industriespülmaschine und die zweite Registrierkasse haben sich bestens bewährt. Auch die Änderungen beim Zubereitungs- und Verkaufsablauf führten dazu, dass die Warteschlange unserer Besucher nicht mehr so lang war wie in früheren Jahren. Eine wesentliche Verbesserung haben wir auch dadurch erfahren, dass wir jetzt die Garage von Familie Schork zum Lagern unseres Equipments kostenlos das ganze Jahr über nutzen dürfen. Das bringt für uns eine sehr große Entlastung, denn jetzt brauchen wir zum Beispiel nicht mehr unser Zelt, die Kühlschränke und das Hoftor zu unserem Vereinsgelände transportieren. Nach Ende des Festes hat übrigens der Aufruf unseres Vorsitzenden gute Früchte getragen. Beim Saubermachen und Abbau haben so viele Mitglieder geholfen, dass alles bis ca. 13 Uhr erledigt war. Vielen Dank an alle Helfer.

Spiegelkarpfen See Dannstadt 06.09.2011

Zur Erholung von den Strapazen beim Straßenfest hat Sportfreund Hofmann am 6. September einen abendlichen Angelausflug an den See nach Dannstadt unternommen. Obwohl der See wie ein Spiegel dalag, verschmähten die Fische die Köder an der ausgeworfenen Wasserkugel. Buchstäblich im letzten Augenblick, als es schon ziemlich dunkel war, schnappte dann doch noch ein Karpfen zu. Der Fang erwies sich ziemlich zeitaufwändig. Erst nach über einer halben Stunde beugte sich ein 31 Pfund schwerer Spiegelkarpfen seinem Schicksal. Da zeigt es sich, dass es sich an unserem See immer lohnt, einen größeren Kescher dabei zu haben.

Boden schleifen und Platten kleben 05. bzw. 12.11.2011

Die letzten beiden großen Arbeitsaktionen wurden im November 2011 durchgeführt. Obwohl sich Sportfreund Thorsten Sigmund bei der gleichmäßigen Ausbringung der Nivelliermasse für unseren Boden im Vereinsheim viel Mühe gegeben hat, war es notwendig, die Schicht nochmals abzuschleifen. Rainer Müller hatte das notwendige Handwerkszeug besorgt. Die Handhabung der superkräftigen Maschine bereitete aber selbst unseren Heimwerkerprofis massive Probleme. Mit etwas Fantasie hat´s dann aber letztendlich geklappt.

Da bekanntlich zu viele Köche den Brei verderben, haben wir uns parallel dazu noch zu weiteren Arbeiten hinreißen lassen. Andreas Viel hat die Elektroinstallationen zu Ende gebracht und Rainer Müller zauberte aus alten Schränken neue Regalböden zum Lagern unserer Sonnenschirme. Gleichzeitig gab´s auch für unsere Jugendlichen Arbeit bei der Geländepflege.
Gleich eine Woche später wurde dann der Fußboden verklebt. Jetzt ist es also endlich ziemlich geschafft und wir freuen uns auf zukünftige Feste in den neuen Räumlichkeiten.

Fischer-Kalender fürs Klassenzimmer 17.11.2011

Mitte November gab es in der Kurpfalzschule ein Treffen, bei dem unser Gewässerwart den Grundschülern mehrere Fischer-Kalender übergeben hat. Der Kalender ist ein hervorragender Beitrag, Kinder an die heimischen Gewässer und Fischarten heranzuführen. Ein zentrales Thema ist dabei das Wissen und die Verantwortung für die Natur. Hierzu gehört auch die Lebewelt unter der Wasseroberfläche. Die Kalender können auch als Unterrichtsmaterial verwendet werden. Zu jedem Kalenderblatt werden im Internet Arbeitsmaterialen für Lehrer zur Verfügung gestellt.
Unser Gewässerwart hat die Gelegenheit genutzt, die Schüler auch über die Aktivitäten unseres Vereins zu informieren. Ab Frühjahr 2012 bieten wir interessierten Jugendlichen wieder an, kostenlos mit uns zum Angeln an verschiedene Gewässer in der Umgebung zu gehen.

Neues vom See

Während des ganzen Jahres hat unser Sportfreund Hermann Liebetrau unentwegt das Gelände rund um unseren See in Ordnung gebracht. Damit war er aber offensichtlich noch nicht genügend ausgelastet. So zum Zeitvertreib hat er uns deshalb noch obendrein ein ganz tolles Grillhäuschen gebaut. Es ist so gut gelungen, dass man zögert, das Prachtstück auch zu nutzen. Herzlichen Dank.

Des Weiteren hat er uns auch das letztes Jahr begonnene Lager für Liegestühle und Brennholz fertig gebaut und frisch gestrichen. Auch das Fischerhäuschen hat sich noch prächtig weiter entwickelt; die Seitenwände aus Flechtzaun sind jetzt auf der Innenseite zusätzlich mit Holzplatten versehen, sodass im Winter kein Schnee mehr durchgeweht werden kann. Als i-Tüpfelchen sei noch ein neuer Angelplatz erwähnt. Obwohl das Anlagen von Standplätzen eigentlich nicht sein soll, wird sich sicher jeder gerne darauf setzen und die Angel auswerfen.