2010

Glühweinparty 23.01.2010

Das Wetter hätte bei unserer Glühweinparty am 23.01.2010 nicht besser sein können. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt machte das Fest richtig Spaß. Zeitweise tummelten sich ca. 50-60 Personen bei unserem Fest. Es war wieder prima, dass zahlreiche Salate oder Kuchen gespendet wurden. Wie bereits im vergangenen Jahr hatten wir im Vorfeld genügend Würstchen besorgt. Daneben gab es natürlich auch wieder Glühwein. Bleibt anzumerken, dass die letzte Flasche Glühweinflasche um 2 Uhr nachts geleert wurde. Danach mussten wir aber nicht auf dem Trockenen sitzen, denn es gab noch jede Menge Wein, Bier und alkoholfreie Getränke.

Beim Lagerfeuer konnte sich jeder nach Belieben wieder aufwärmen.  Dank der freundlichen Holzspende unserer Sportfreunde Ringelspacher und Baus musste nicht mit Brennholz gespart werden. Beim Schüren des Feuers hatten nicht nur unsere jugendlichen Mitglieder ihren Spaß, auch bei unserem neuen Mitglied Peter Bless kam das Kind im Manne deutlich zum Vorschein, denn er war den ganzen Abend ständig mit viel Freude mit dem Nachlegen neuer Holzbalken beschäftigt.

Letztendlich herrschte den ganzen Abend über eine prima Stimmung. Deshalb löste sich die ganze Veranstaltung auch erst in den frühen Morgenstunden wieder auf. Zwischendurch war natürlich genügend Zeit für kleine Späße. Wer zieht hier wohl die bessere Grimasse?

Generalversammlung 29.01.2010

Bei der Generalversammlung am 29.01.2010 waren ausgesprochen viele Mitglieder erschienen. Bei den Neuwahlen musste für den bisherigen ersten Jugendwart (Sebastian Jäck ) Ersatz gesucht werden. Nach längerer Diskussion wurde letztendlich Tobias Hofmann als neuer erster Jugendwart in die Vorstandschaft gewählt. Ansonsten gab es keine personellen Veränderungen. Alles Weitere kann dem nachstehenden Bericht aus der Rhein-Neckar-Zeitung entnommen werden.

Mathaisemarkt-Festzug

Das Motto des diesjährigen Mathaisemarktes lautete „Musik liegt in der Luft“. Unser Verein hatte die feie Wahl gehabt, welches Lied wir darstellen wollten. Die ersten Diskussionen gingen in Richtung „Die Fischerin vom Bodensee“, dicht gefolgt von den „Caprifischern“. Letztendlich machte aber „An der Nordseeküste“ das Rennen. Schon während der Monatsversammlung Anfang Januar 2010 sind erste Ideen zum Festwagen entstanden. Zu später Stunde wurde nachstehende Skizze kreiert. Wie man sieht, haben wir uns im Prinzip recht gut bei der späteren praktischen Umsetzung daran gehalten.

Pünktlich vor Festzugsbeginn streikte dann noch das Notstromaggregat für die Lautsprecheranlage. Nachdem die Zündkerze ausgetauscht war, brauchte dann aber niemand mehr Angst davor zu haben, dass wir selbst singen müssen. Doch die nächste Panne wartete schon. Rainer Müller hatte eigens einen zusätzlichen tragbaren Leuchtturm mit Signallichtern gebastelt. Bei bestem Sonnenschein, aber eisigen Temperaturen warteten wir den Beginn des Festzuges ab. Währenddessen kippte Rainers abgestellter Leuchtturm leider durch eine Windböe um, sodass die Beleuchtung nicht mehr funktionierte. Vielleicht war es aber auch ganz gut so, denn so musste er nicht auch noch die Autobatterie zur Stromversorgung mit sich herumtragen.

Unterm Strich gesehen haben sich alle Festzugteilnehmer wieder viel Mühe gegeben, insbesondere fühlte sich unser Sportfreund Sebastian Jäck als Wattwurmjäger anscheinend pudelwohl.

Besonders toll war es, dass selbst unsere beiden Geburtstagskinder Julia Stephan und Uwe Ringelspacher es sich nicht nehmen ließen, um am Festzug teilzunehmen.
Die viele Mühe zur Gestaltung des Festwagens hat sich auf jeden Fall bezahlt gemacht, denn wir erlangten bei allen Zuschauern viel Aufmerksamkeit und ernteten auch bei der Presse gute Kritik.

Fischessen Karfreitag

Was in anderen Gemeinden längst praktiziert wird, sollte auch in Schriesheim möglich sein. Deshalb haben wir 2010 beschlossen, erstmals an Karfreitag ein Backfischessen zu veranstalten. Bereits beim Mathaisemarktfestzug haben wir mit der Werbung für dieses Fest begonnen und ca. 2.000 Flyer verteilt.  Darüber hinaus hat sich unser Sportfreund Breitenreicher ordentlich ins Zeug gelegt und zahlreiche Werbeplakate gerichtet. Wem das alles noch zu klein war, der konnte sich an zwei 3 Meter langen Werbebannern über unsere Veranstaltung informieren. Unmittelbar vor dem Fest haben wir auch in Zeitungen und im Mitteilungsblatt noch mal kräftig die Werbetrommel gerührt. Damit das Kassieren problemlos funktioniert, haben wir in die Vereinskasse gegriffen und eine vereinseigene Registrierkasse gekauft.

An mehreren Wochenenden haben dann die Vorbereitungsarbeiten für das große Fest begonnen. Insbesondere die Tage unmittelbar vor dem Fest verlangten von uns viel Einsatz. Am Vorabend war es dann endlich geschafft. Alle Stühle und Bänke, ein Verkaufszelt und der Backfischstand waren einsatzbereit.

Um das ungute Gefühl auszuräumen, dass uns nachts Diebe bestehlen, organisierte Tobias Hofmann spontan eine Nachtwache. Schnell fanden sich 6 Teilnehmer, die sich die Nacht mit einer Computer-LAN-Party um die Ohren schlugen.

Letztendlich waren wir pünktlich an Karfreitag startklar. Obwohl das Wetter die Tage zuvor kalt und regnerisch war, wurden wir an Karfreitag von bestem Sonnenschein überrascht. Die Veranstaltung wurde von der Bevölkerung bestens angenommen, denn ab 11 Uhr riss der Besucherstrom kaum ab, insbesondere hat sich der kostenlose Shuttleservice vom Festplatz zu unserem Gelände bewährt. Die Bereitstellung des Fahrzeugs wurde übrigens durch S&F Tours gesponsert.

Schon um 10 Uhr früh wurde unser Festbetrieb gestartet. Zum Glück sind unsere Mitglieder immer gerne zum Helfen bereit. Und diesmal waren wir auch wirklich auf viele Helfer angewiesen. Ohne die ca. 25 Helfer wäre das Fest kaum zu realisieren gewesen.
Eigentlich war fast jeder von uns guter Hoffnung, dass alles erfolgreich verläuft. Lediglich Sportfreund Jäck war wohl skeptisch, ob das mit dem Fischbacken so alles klappt. Hätte er sonst ein Brötchen mit Marmelade gegessen?

Da wir nicht mit einem so großen Besucheransturm gerechnet hatten, musste vieles kurzfristig improvisiert werden. Obwohl wir beim Hundeverein zuvor 13 Garnituren geliehen hatten, waren schnell alle Tische besetzt. Da halfen selbst die 5 zusätzlich von Sportfreund Jäck eilig besorgten Garnituren nicht viel weiter. Auch bei den Weingläsern hatten wir recht schnell unsere Ressourcen aufgebraucht. Von 11 bis 15 Uhr war der Andrang am Fischverkauf ungebrochen groß. Da war bei den Besuchern große Ausdauer beim Anstehen in der Schlange gefragt. Aber letztendlich hat jeder sein Fisch bekommen. Nur beim Kartoffelsalat und bei der Remoulade war schon um 13:30 alles aufgebraucht.

Gleich nach dem Fest haben wir uns Samstag früh zum Aufräumen getroffen. Auch unser Nachwuchs wurde hierbei gleich angelernt. Sportfreund Erik Opfermann hat eindrucksvoll bewiesen, dass er mit der Kunst des Friteusenputzens bestens vertraut ist und dabei sogar lachen kann. Na dann mal weiter so…

Bei der Getränkeausgabe müssen wir nächstes Jahr nachrüsten. Es zeigte sich sehr schnell, dass eine zweite Getränkeausgabestelle notwendig ist. Aber auch das war schnell improvisiert. Gleich nachdem Sportfreund Tobias Hofmann die Kasse auf den Tisch gestellt hatte, gab es schon ein Warteschlange.
Bei so viel Andrang fiel natürlich auch jede Menge Geschirr an. Da hatten unsere Sportfreunde Knopfe, Weller und G. Hofmann alle Hände voll zu tun, damit es nicht an frischem Nachschub mangelte.

Forellenfischen 18.04.2010

Unser erstes gemeinsames Salmonidenfischen fand am 18. April statt. Irgendwie waren anscheinend sehr viele Angler wegen der langen Winterzeit recht ungeduldig geworden, endlich mal wieder angeln gehen zu können. Letztendlich kamen über den ganzen Tag verteilt fast alle aktiven Mitglieder zum Rückhaltebecken, um ihr Glück zu versuchen. Bei den meisten hat es auch recht gut geklappt. Unser Gewässerwart Roland Breitenreicher hatte anscheinend wohl nicht so recht gewusst, wo er angeln soll. Aber die Schafe haben ihm schon den Weg gewiesen. Auch einige unserer Jugendlichen warfen ihre Angel aus und waren durchaus erfolgreich. Da war dann natürlich gleich eine gute Gelegenheit zu zeigen, wie man Fische ausnimmt.

Helferabend 30.04.2010

Als Dankeschön für den großartigen Einsatz der vielen Helfer am Karfreitagsfischessen haben wir am 30.04.2010 zu einem Helferabend eingeladen. Da von der Karfreitagsveranstaltung noch kleinere Mengen eingefrorenes Fischfilet übrig geblieben waren, haben wir nochmals die Friteuse angeworfen.

Fischbesatz 01.05.2010

Am 1. Mai fand ein Fischbesatz der besonderen Art statt. Rainer Müller hatte erfahren, dass jemand seinen Teich aufgeben will und kein Interesse mehr an den Fischen hat. Da es sich zum Teil um Koi-Karpfen und gut gewichtige Goldfische, Goldkarauschen und weiße Karpfen handelte, haben wir die Gelegenheit ergriffen und in einer Spontanaktion die Fische aus dem Teich gefangen und in Dannstadt ausgesetzt. Wer genau aufpasst kann sie jetzt von unserer Hütte aus beobachten, wie sie ihre Kreise im See ziehen.

Jugendfischen 02.05.2010

Am 2. Mai fand das erste gemeinsame Fischen mit unseren Jugendlichen statt. Es ging diesmal an den See nach Dannstadt. Obwohl sich die Beißfreude sehr in Grenzen hielt, wurde letztendlich die Ausdauer von Erik Opfermann belohnt. Dem offensichtlich gut aussehenden Kunstköder konnte jedenfalls ein schöner Zander nicht widerstehen. Da noch Schonzeit war, wurde der Fisch wieder zurückgesetzt; Gewicht ca. 6 Pfund.

Umbau Vereinsgelände 08.05.2010

Die einsetzenden Frühlingsgefühle lösten bei Uwe Ringelspacher anscheinend einen kaum vorstellbaren Tatendrang aus. Es machte ihm offensichtlich richtig Spaß, endlich mal wieder richtig baggern zu dürfen. Für den Umbau unseres Vereinsheimes war es auf jedem Fall eine nützliche Vorarbeit. Das richtige Augenmaß hat er offensichtlich auch gehabt, denn selbst mit Wasserwaage hätte man es kaum besser hinbekommen.

Aktion Pflanzsteine 01.06.2010

Nachdem Sportfreund Ringelspacher mit seinem Bagger unser Vereinsgelände „umgestaltet“ hat, gab es Anfang Juni einen Arbeitseinsatz, um den Hang Richtung Autobahn mit Pflanzsteinen zu befestigen. Es war klasse, dass dies spontan ein paar Vereinsmitglieder in die Tat umgesetzt haben. Jetzt ist also alles gerichtet, sodass nebenan mit dem Ausbau unseres Vereinsheimes begonnen werden kann.

Zeitungsbericht 10.06.2010

Jugendangeln St. Leon-Rot 19.06.2010

Dieses Jahr haben wir erstmals ein zweitägiges Jugendzeltlager durchgeführt. Am Samstag, den 19. Juni 2010 fuhren wir bei gutem Sommerwetter mit insgesamt 9 Personen an den Grafsee nach St. Leon-Rot. Die Fangausbeute war durchaus gut, wenngleich es fast nur Rotaugen waren. Die ersehnten Schleien hatten an diesem Wochenende anscheinend keine Lust aufs Beißen. Zum Übernachten hatten wir Zelte aufgestellt. Leider fing es nachts stark an zu regnen, sodass der eine oder andere in die benachbarte Blockhütte auswich.

Kurz vor Ende des Zeltlagers ging uns sogar noch ein Edelfisch in unsere Netze. Der erbeutete Hecht hatte schon starke Ähnlichkeit zu seinen Großen Verwandten, leider war er aber noch viel zu klein. Er wurde selbstverständlich wieder schonend ins Wasser zurückgesetzt.
Unterm Strich gesehen war es ein gelungener Ausflug. Erst am Sonntag am späten Nachmittag ging es wieder zurück nach Schriesheim.

Norwegen 07.-14.07.2010

Nachdem wir uns im Jahr 2008 schon mal Geschmack für das Hochseeangeln in Norwegen geholt hatten, planten wir 2010 einen erneuten Ausflug dorthin. Schade, dass im Gegensatz zum letzten Ausflug mit 12 Teilnehmern diesmal nur 7 zugesagt hatten und kurz vor Start der Reise der 7. Teilnehmer berufsbedingt nicht mitfahren konnte. Unser Ziel war die Insel Arnoy Brygge südlich der Lofoten. Leider gab es mit dem ursprünglich ab Karlsruhe geplanten Charterflug insofern Probleme, als unser Reiseveranstalter DinTurs die Zusammenarbeit mit diesem Flughafen nach unserer Buchung aufgekündigt hatte. Alternativ wurde uns Friedrichshafen bzw. Paderborn angeboten. Nach einiger Diskussion, ob wir die Reise ganz stornieren sollten, entschieden wir uns letztendlich für Paderborn. Am 7. Juli war es dann endlich soweit. Mit einem 9-sitzer Vitobus starteten wir schon morgens um 4:30 Uhr. Die Fahrt war problemlos, sodass wir pünktlich um 9:30 in die Luft gegangen sind. Bereits nach 2 ½ Stunden erreichten wir Bodoe. Ein Reisebus brachte uns in kürzester Zeit zum Hafen, von wo aus wir dann in ein Zubringerboot umgestiegen sind.  Gemeinsam mit weiteren 12 fremden Anglern schipperten wir zu unserer Insel Arnoy Brygge. Sportfreund Holzmann musste sich erst wieder auf norwegische Alkoholpreise einstimmen. Für eine Runde Dosenbier waren an Bord stolze 48 Euro fällig. Zum Glück kostete das Bier später im Supermarkt „nur“ noch die Hälfte. Nach etwas über einstündiger Fahrt legten wir bei bestem Sommerwetter  in Arnoy an und bezogen das erst 2 Jahre alte Haus. Die Ausstattung war komfortabel, wenngleich die Schlafräume für je 2 Personen etwas größer hätten sein können.

Gleich nach einem kleinen Mittagessen starteten wir unsere 2 Boote, Marke Kaasboll. Der 75-PS-Motor brachte die Kiste schnell in Fahrt. Zum Kennenlernen ging es erst mal nicht weit entfernt auf Seelachs. Da waren wir auch sehr erfolgreich, wenngleich es noch nicht ganz unsere erwünschte Größe war. Das sollte sich in den nächsten Tagen aber ändern. Am nächsten Tag wagten wir uns etwas weiter auf den Atlantik hinaus. Es dauerte aber relativ lange, bis wir die geeigneten Fangstellen auf Dorsch ausmachten. Sehr hilfreich waren dabei das Echolot und der GPS-Kartenplotter. So konnten wir zielgenau die steil abfallenden Stellen finden, an denen sich meist die Fische aufhielten.
Leider war der Wind immer recht stark, sodass wir meist schnell von den Fanggründen wegtrieben. Um das zu verhindern warfen wir unseren Anker in 30 Meter Tiefe. Leider wollte sich der Anker danach nicht mehr vom Grund lösen, sodass zahlreiche Versuche notwendig waren, um endlich wieder frei zu  kommen. Letztendlich waren wir beim Angeln doch sehr erfolgreich. Im Gegensatz zu unserem letzten Norwegenausflug bissen die Fische aber nicht auf die 500 Gramm schweren Pilker, sondern eher auf die Leichtgewichtigeren von 100 bis 200 Gramm, und zwar durchaus in Tiefen bis 150 Metern Tiefe.
Die Ausbeute war sehr vielfältig. Neben vielen Dorschen, Seelachsen, Makrelen, Lumb und Leng gingen gelegentlich auch schöne Schellfische an die Angel. Nur mit den Rotbarschen klappte es nicht ganz so recht. Wir fingen zwar viele kleine Exemplare, aber die Einheimischen hatten irgendwie eine bessere Methode als wir, denn sie erbeuteten die richtig schönen Exemplare. Besonders zu erwähnen ist der Fang eines schweren Köhlers und insbesondere der eines Heilbutts von 19 kg. Mit diesem Butt fühlte sich unser Gast Alfred Herbel als Fischerkönig.

Da sich unser Reiseziel oberhalb des nördlichen Polarkreises befand, wurde es nachts nicht dunkel, sodass wir quasi rund um die Uhr die Möglichkeit zum Angeln hatten. Selbstverständlich kochten wir fast täglich Fischgerichte. So war es nur relativ selten notwendig, mit dem Boot zum Supermarkt zum Einkaufen zu fahren. Meistens waren eher die erschöpften Bierreserven der Grund fürs Einkaufen. Aber auch an Lebensmitteln fehlte uns nichts, so gab es zwischendurch auch Gulasch und ähnliches.

Unsere Boote legten dank der guten Motorisierung zwar rasante Fahrten hin, jedoch war die Zuverlässigkeit nicht allzu hoch. An einem Boot funktionierte die Lichtmaschine nicht mehr, zudem ließ es sich einmal nicht mehr starten, weil Motorenöl fehlte. Zum Glück war das aber an der Anlegestelle an unserem Haus. Das andere Boot hatte gelegentlich Startprobleme, weil der Schlüsselschalter einen Wackelkontakt hatte. Beruhigend war, dass wir uns ständig per Handy austauschen konnten und dass jedes Boot einen Notrufsender hatte, mit dem man jederzeit unserer genaue Position ausfindig machen konnte. Unterm Strich gesehen ging aber alles gut und es war wieder eine große Gaudi. Nach 7 Tagen hatten mit unseren Booten mehrere Hundert Kilometer zurückgelegt. Das zeigte sich auch in der Schlussabrechnung. Pro Person waren 110 € Benzinkosten fällig. Sowohl der Fischfiletierplatz als auch die Gefriermöglichkeiten waren einwandfrei. Das größte Problem war nur die Einhaltung des Gesamtfreigepäcks von 40 kg. Sportfreund Hofmann hatte hier besonders zu kämpfen. Da das zulässige Fischgewicht deutlich überschritten war, spendierte er 2 große Tüten mit Seelachsfilet den hungrigen Möwen. Eigentlich wäre dieser Aderlass aber nicht notwendig gewesen, denn zum Glück nahm man es in Bodoe beim Rückflug mit dem Gewicht nicht so genau.

Sommernachtsfest 17.07.2010

Mitte Juli hatten wir nun schon zum dritten Mal zum Sommernachtsfest eingeladen. Wie schon in den Jahren zuvor war die Teilnehmerresonanz ganz gut. Es wurden wieder zahlreiche Salate für ein kaltes Buffet gespendet. Wie immer heizte Sportfreund Holger Bauer den Holzkohlegrill an und bereitete Steaks, Würstchen und Saumagen zu. Besonders die Würstchen schmeckten uns sehr gut, denn diese hatte Sportfreund Walter Klein selbst gemacht und darüber hinaus auch alles gratis zur Verfügung gestellt. Vielen Dank…

Auch das Thema „Musik“ hat sich sehr gut entwickelt. Die von Thorsten Siegmund bereitgestellte Musikanlage war für unsere Veranstaltung bestens ausgelegt und leistete einen hervorragenden Beitrag. Nur mit dem Mikrofon klappte es nicht so richtig, denn gerade bei der Siegerehrung versagte es seinen Dienst. Nichtsdestotrotz fand die Siegerehrung dennoch statt. Insbesondere wurde unser neuer Fischerkönig Rainer Müller gekürt. Je weiter der Abend voranschritt, desto gemütlicher wurde alles. Mit jeder Stunde wurde die Musik lauter gedreht und nach Mitternacht herrschte dann beste Discomusik.

Diesmal war auch die Presse bei unserem Sommernachtsfest dabei. In der Rhein-Neckarzeitung konnte man den nachstehenden Pressebericht lesen.

Krebsfischen

Auch 2010 wollten wir wieder die Gelegenheit nutzen, an der Elsenz in Zuzenhausen auf Krebs zu angeln. Leider mussten wir den ursprünglich geplanten Angeltermin am 24. Juli 2010 absagen, weil es kurz zuvor so stark geregnet hatte, dass man wegen Hochwassers in der Elsenz nicht angeln konnte. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Also machten wir uns 2 Wochen später erneut auf Tour. Zuvor hatten wir als Vereinsbestand noch 10 neue Krebsteller besorgt, sodass einer Teilnahme wegen der Ausrüstung nichts im Wege stand. Mit zwei Autos und 6 Personen starteten wir pünktlich um 10 Uhr das Angeln. Dreh und Angelpunkt waren wie immer die richtigen Köder. Gemäß dem Motto „je mehr es stinkt, desto besser“ war Klaus Machauer absolut der Beste. Mit einer Karausche, die schon so verwest war, dass sich ihr Bauch aufblähte, war er absolut der erfolgreichste Angler und versuchte zudem die angelnde Konkurrenz mit diesem widerlichen Gestank zu vertreiben.

Auch unser jugendlicher Sportfreund Julius Bauer war gleich beim ersten Auswurf erfolgreich. Beim Versuch, sein Netz wieder nach oben zu ziehen, musste er feststellen, dass es total an einem im Fluss liegenden Baum fest hing. Sportfreund Walter Klein hatte aber das richtige Hilfswerkzeug dabei. Mit einem dicken Strick gelang es schließlich den Baum zum Ufer zu ziehen und das Netz zu befreien. Die eigentliche Herausforderung stellte sich aber erst beim Entfernen des Seils am Baum. Hierbei hat Sportfreund Klaus Machauer um ein Haar einen Sturz in die Elsenz verhindert. Alles in allem waren wir beim Krebsangeln trotz des einsetzenden Regens wieder erfolgreich. In 2½ Stunden fingen wir fast 300 Krebse, die dann anschließend in Schriesheim wieder nach altem Ritual zubereitet und verspeist wurden. Hierzu waren etwa 20 Personen gekommen. Manch einer brachte auch einen Salat oder Kuchen mit. Und so war es nicht verwunderlich, dass das Krebsessen mindestens doppelt so lang dauerte wie das eigentliche Fangen.

Hochzeit Susanne und Rainer 23.07.2010

Eigentlich hatte kaum noch jemand daran geglaubt, dass sich Susanne und Rainer irgendwann noch das Jawort geben.  Aber man muss nur lange genug warten. Am 23. Juli war es endlich soweit. Im historischen Rathaus wurden beide durch Bürgermeister Höfer in den heiligen Stand der Ehe gehoben. Da war es für uns Angler natürlich selbstverständlich, dass wir gerne Spalier standen. Bei dieser Gelegenheit haben wir gleichzeitig unsere neu beschaffte Vereinskleidung eingeweiht.

Mit fast 20 Frau und Mann warteten wir gespannt auf das Ende der Trauung. Nachdem das Paar unser Spalier durchschritten hatte, freuten wir uns hinterher auf den geselligen Umtrunk.

Jetzt geht´s los: Umbau Vereinsheim

Schon seit mehreren Monaten sind die theoretischen Vorarbeiten gelaufen, wie wir unser Vereinsheim in Schriesheim erweitern können. Im Vordergrund stand dabei, dass für Mitgliederversammlungen mehr Raum zur Verfügung steht. Darüber hinaus sollte auch mehr Lagerfläche für unsere Utensilien entstehen. Außerdem mussten auch die Randbedingungen für die Durchführung des Fischessens an Karfreitag Berücksichtigung finden. Bereits Ende 2009 wurden vom Architektenbüro Burkhardt die Baupläne ausgearbeitet. Seitens des Landratsamtes waren danach noch kleinere Korrekturen notwendig, sodass die endgültigen Pläne erst im März 2010 eingereicht werden konnten. Obwohl durch das Landratsamt eine Entscheidung unseres Bauantrages bereits für Anfang Juni in Aussicht gestellt war, verzögerte sich die ganze Sache, da vom Regierungspräsidium Karlsruhe erst Mitte August 2010 eine Stellungnahme erfolgte. Am 8. August 2010 haben wir nun endlich die offizielle Baufreigabe erhalten. Leider kam das Ganze viel zu spät, denn wir mussten als nächstes erst einmal unseren Backfischverkauf beim Straßenfest über die Bühne bekommen.

Straßenfest

Dieses Jahr hatten wir uns lange vor Beginn des Straßenfestes viele Gedanken darüber gemacht, wie wir den Backfischverkauf besser organisieren können. Eine wesentliche Voraussetzung dafür war der glückliche Umstand, dass wir eine Industriespülmaschine nebst Edelstahltischen mit Spülbecken geschenkt bekommen hatten. Darüber hinaus haben wir beim Abriss des OEG-Areals die Gelegenheit genutzt, einiges Mobiliar für uns in Sicherheit zu bringen. Unser Sportfreund Tobias Hofmann trieb die Planungen bis zum Exzess voran und entwarf einen maßstabsgetreuen CAD-Aufstellplan. Überraschender Weise hat bei der Generalprobe sogar alles gepasst. Weiter so…

Insbesondere haben wir dieses Jahr auch einen direkten zweiten Zugang vom Kühlwagen zu unserer Fischküche geschaffen. Durch all diese Änderungen ist ein deutlich besserer Bearbeitungsfluss entstanden, sodass die Zubereitung der Fische viel zügiger vonstatten ging. Durch die Initiative der Sportfreunde Bless, Breitenreicher und Müller haben wir darüber hinaus diesmal auch durch gezielte Werbung auf unseren Verkaufsstand aufmerksam gemacht. An den neu beschafften Werbebannern kam kaum jemand vorbei ohne diese zu übersehen.

All die Mühe hat sich letztendlich bezahlt gemacht. Wir waren mit der Menge an verkauftem Fisch sehr zufrieden, was man auch an den glänzenden Augen unseres  Kassiers sehen konnte. Das war auch absolut notwendig, denn die Ausgaben für unser Bauvorhaben beim Vereinsheim lassen unser Vereinsvermögen schnell dahin schmelzen.

Nix gelernt

Am 11. September haben wir mit Jugendlichen einen nicht geplanten Ausflug an den See nach Dannstadt unternommen. Leider war das Wetter so gut, dass kaum etwas gebissen hat, oder lag es an etwas anderem? Das ist aber auch kein Wunder, denn Sportfreund Holger Bauer hat anscheinend beim Fischfutter sparen wollen.

Und was ist die Moral aus der Geschicht´?
Nimm zum Fischen Taubenfutter nischt“

Koikarpfen

Durch Zufall hat unser Vorsitzender die Möglichkeit gehabt,  Fische aus einen Gartenteich in Mannheim an unseren See umzusetzen. Gemeinsam mit Peter Bless startete die Aktion am 25.09.2010. Nichts ahnend, dass die Fische richtig schwergewichtig waren, hatte Rainer leider ein zu kleines Transportgefäß mitgenommen. Nachdem der Behälter mit lediglich 7 Fischen bereits voll mit Fischen war, musste die Umsetzaktion zunächst abgebrochen werden. Immerhin haben diese 7 Fischen stolze 17 kg auf die Waage gebracht. Neben zahlreichen schönen Koikarpfen wurde auch eine goldene Karausche umgesiedelt, die alleine 2,8 kg gewogen hat. Die restlichen Fische werden in den nächsten Tagen ein neues Zuhause finden.

Preisfischen 26.09.2010

Ende September sollte unser Preisfischen eigentlich am Rhein bei den Brühler Buhnen stattfinden. Leider klappte die Reservierung der Strecke bzw. die Beschaffung der Rheinangelkarten nicht, sodass wir kurzerhand beschlossen haben, an den Neckar nach Ziegelhausen auszuweichen. Die Randbedingungen für einen erfolgreichen Angeltag waren eigentlich ganz gut. Leider waren wir bei der Ankunft am Wasser überrascht, dass der Neckar ziemliches Hochwasser führte. Da wir nun aber eh schon vor Ort waren, haben wir uns aber nicht vom schnellen Wasser abschrecken lassen. Mit insgesamt 7 Teilnehmern versuchten wir dann unser Glück. Die Fangergebnisse waren diesmal ungewöhnlich gut. Unser Vorsitzender Rainer Müller konnte neben einigen schönen Rotaugen insbesondere eine prächtige Nase mit 3,5 Pfund überlisten und damit den ersten Platz belegen. Auch unser Jugendfischer Erik Opfermann hat wohl im gleichen Nasenschwarm geangelt. Unterm Strich gesehen haben alle Teilnehmer mit Ausnahme unseres Gewässerwartes Roland Breitenreicher mindestens einen Fisch gefangen.

Fazit: Lass dich nie zum Gewässerwart wählen…

Start der Bauarbeiten 02.10.2010

Nachdem wir nun endlich die lang ersehnte Baugenehmigung für die Erweiterung unseres Vereinsheimes erhalten hatten, hielt uns zunächst die viele Arbeit beim Straßenfest davon ab, mit den Bauarbeiten zu beginnen. In einem ersten Schritt wurde von den Sportfreunden Bless & Co zunächst die Böschung mit Hangsteinen befestigt. Anfang Oktober gab es dann gleich den nächsten Arbeitseinsatz. Zuvor hatten wir in einer Vorstandssitzung beschlossen, nicht nur ein Fundament für den Anbau zu betonieren, sondern gleich auch die gesamte Hoffläche dahinter. Gleich um 9 Uhr trafen wir uns zum Einsatz. Wie´s nicht anders sein konnte, regnete es anfangs in Strömen, sodass jeder froh war, seine Gummistiefel nicht vergessen zu haben. Im ersten Schritt wurden alle Vorbereitungsarbeiten getätigt. Hierzu zählte insbesondere der erste Trennschnitt an der bestehenden Garagenwand. Diese Arbeit machte unseren Sportfreunden Müller und Bless anscheinend besonders Spaß, denn sie verbrachten fast zwei Stunden damit. Genau so wichtig war aber auch das Verlegen der Abfluss- und Leerrohre für den Stromanschluss. Nachdem dann auch noch die gesamte Bodenfläche egalisiert war, erfolgte die Einfassung mit Bauholz. Der Arbeitseinsatz wurde mit dem Verlegen der Baustahlmatten abgeschlossen. Somit war nun alles gerichtet, dass danach betoniert werden konnte.

Jugendfischen 03.10.2010

Das letzte gemeinsame Fischen im Rahmen unserer Jugendinitiative fand Anfang Oktober statt. Wir hatten festgelegt, ans Schriesheimer Rückhaltebecken zu fahren. Mit insgesamt 5 Jugendlichen ging es gleich um 8 Uhr los. Von Anfang an war angestrebt, den Tag zum Karpfenangeln zu nutzen. Das war für Erik Opfermann bestimmt auch die richtige Entscheidung, denn für ihn ging die Rechnung voll auf.

Bei bestem Sonnenschein machte das Angeln allen Spaß. Neben dem Prachtkarpfen wurden auch noch einige andere Fische erbeutet. Den größten Fang machte kurz vor Ende des Fischens noch einer unserer jugendlichen Angler. Vielleicht hätte er erst mal nach hinten schauen sollen, bevor er mit seiner Blinkerangeln voll ausholte und dabei unseren Schriftführer übel an der Backe erwischte. Nachdem der erste Schreck verdaut war, folgte ein Besuch im Krankenhaus. Das war fast ein Gang nach Canossa, denn irgendwie fühlten sich alle eher ermutigt zu lachen als ihr Entsetzen zu zeigen. Aber sei´s drum. Das Notfallteam in der Kopfklinik Heidelberg hat den Blinker mit Routine wieder herausbekommen und der Patient lacht schon (fast) wieder.

Betonieren 08.10.2010

Damit unser Bauvorhaben zugig vorankommt, fand am Freitag, den 8. Oktober 2010 ein weiterer Arbeitseinsatz statt. Die Witterungsverhältnisse waren optimal, um die Betonplatte zu gießen. Die von Uwe Ringelspacher ausgerechneten zehn Kubikmeter Beton wurden natürlich mit einem Betonmischer angeliefert. Für den Transport an die richtige Stelle sorgte eine Betonpumpe. Die ganze Aktion verlief ohne Probleme. Die bestellte Betonmenge reichte exakt für unser Vorhaben aus.

VFG-Vorstandsfischen 10.10.2010

Neben allen Anstrengungen zur Durchführung unserer diversen Feste und zur Umgestaltung unseres Vereinsheimes sollte auch das Angeln nicht zu kurz kommen. Deshalb hatten wir im Oktober eine 4er-Mannschaft zum VFG-Vorstandsfischen nach Edingen gemeldet. Mit Peter Bless, Rainer Müller, Sebastian Jäck und Holger Bauer schickten wir unsere Profis an den Neckar. Trotz besten Sonnenwetters und obwohl zumindest Sebastian anfangs noch an das große Fangglück glaubte, ließen sich die Fische leider kaum zum Beißen überlisten. Neben ein paar Rotaugen verirrten sich lediglich einige Schwarzmeergrundeln an den Haken. Damit das Suchen nicht zu schwer fällt, sind diese auf dem Foto mit Pfeil gekennzeichnet….

Containertransport 15.10.2010

Nachdem unser Fundament eine Woche Zeit hatte zum Aushärten, folgte nun das Versetzen unseres einen Containers. Die vergangenen Wochen hatten wir uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir den Container am einfachsten und billigsten um 180 Grad drehen und an den endgültigen Standort verschieben können. Letztendlich entschieden wir uns dann aber doch zu der für alle sichersten und einfachsten Methode, indem wir bei Firma Scholl einen Spezialkran bestellten. Die 280 € waren gut investiert, denn für den 40 t-Kran war es kein Problem den Container zu heben, wenngleich auch dieser Kran bei einer Auslegerweite von 30 Metern ziemlich an seine Grenze kam. Innerhalb einer Stunde war die Aktion beendet.

Abfischen 17.10.2010

Das letzte gemeinsame Fischen in diesem Jahr war unser Abfischen an der Kammerschleuse in Mannheim. Bei kaltem und sehr windigem Wetter wagten sich lediglich vier Teilnehmer ans Wasser. Den Fischen waren die widrigen Verhältnisse anscheinend völlig egal, denn wir konnten einige Rotaugen und Brassen erbeuten. Keiner unserer Teilnehmer blieb ohne Erfolg.

Maurerarbeiten 22. / 30.10.2010

Die zum Glück recht milden Temperaturen Ende Oktober animierten uns, den Umbau des Vereinsheimes zügig voranzutreiben. Dank der Hilfe unseres Sportfreundes Torsten Sigmund legten wir am 22. Oktober die erste Reihe Ytongsteine. Gleich am nächsten Tag ging es dann gleich weiter mit dem Verkleben weiterer Steine. Leider reichte die Zeit nicht ganz, um alles fertig zu machen. Nebenbei hatten wir durch Lea eine gute Unterstützung, denn sie füllte mit Freude einen ganzen Anhänger voller Blumenerde in die neu verlegten Hangsteine.

Gleich am darauf folgenden Wochenende setzten wir unsere Aktion zügig fort. Mit dem Verkleben der Ytongsteine waren dann für 2010 zumindest alle geplanten Maurerarbeiten beendet. Doch die Arbeit war damit noch längst nicht beendet. Eine Woche später wurde die Einschaltung für den Ringanker fertig gestellt und dann auch zügig die Betonierarbeiten erledigt. Parallel dazu haben wir das Fenster und die Tür installiert. Rainer Müller hat voller Tatendrang parallel dazu gleich die Leerrohre für die elektrische Installation gelegt.

Dachbau 27.11.2010

Nachdem Ende Oktober die Maurerarbeiten abgeschlossen waren, konnte endlich Maß genommen werden für die Beschaffung der Dachbalken. Das neue Dach wurde deutlich größer ausgelegt als die eigentliche Überdachung für den Anbau. Wir haben gleichzeitig auch die undicht gewordenen Betondecke unserer alten Garage mit überdacht. Nach hinten hin wurde darüber hinaus die komplette Hoffläche inklusive des neuen Containers mit überdacht. Unterm Strich gesehen haben wir eine zusammenhängende Dachfläche von ca. 130 qm geplant.

Leider mussten wir bis Ende November auf die Lieferung der Holzbalken warten. Inzwischen war es leider schon winterlich kalt geworden. Am 27. November rauften wir uns dennoch zusammen, um die Balken zu montieren. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt war es bestimmt keine Arbeit, auf die man sich freuen konnte. Letztendlich hat alles planmäßig gepasst und nach 8 Stunden harter Arbeit war auch dieser Teilschritt beendet.

Gleich eine Woche später wurde die Unterkonstruktion für das eigentliche Dach montiert. Auch diese Arbeit nahm fast einen ganzen Samstag in Anspruch. Leider mussten wir danach schon wieder eine Zwangspause einlegen, da die Dachprofile eine Bestellzeit von zwei Wochen hatten. Uwe Ringelspacher hat die Zeit sinnvoll genutzt, um die Dachrinne zu beschaffen und zu montieren. In der Zwischenzeit wurde das Winterwetter so richtig ungemütlich, doch pünktlich am 11. Dezember herrschten angenehme 5°C. Bei trockenem Wetter haben wir die Trapezprofile aus Aluminium bzw. Plexiglas montiert. Damit sind wir mit unserem Bauvorhaben weiter gekommen als ursprünglich geplant. Wir haben einen wichtigen Meilenstein erreicht, denn nun kann uns weder Schnee noch Regen zu schaffen machen. Alle Arbeiten ruhen nun erst einmal, eine Fortsetzung wird es erst bei besseren Wetterbedingungen im kommenden Jahr geben.