2008

Generalversammlung 25.01.2008

Am 25. Januar 2008 haben wir uns zur diesjährigen Generalversammlung im Gästehaus Hauser getroffen. Mit einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte war die Wahl eines neuen ersten Vorsitzenden, da unser bisheriger Vorsitzender Michael Hein aus beruflichen Gründen nicht mehr zu einer Wiederwahl zur Verfügung stand. Nach eingehender Diskussion und anschließender Wahl wurde Rainer Müller einstimmig gewählt.

Seeputz

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Mitglieder sich beim Seeputz in Dannstadt beteiligen. Vielleicht lag es am tollen Wetter, dass die ersten Helfer schon um 9 Uhr begonnen haben, obwohl wir uns eigentlich erst für 13 Uhr verabredet hatten. Bevor es offiziell ans Werk ging, haben wir erst noch unserem Sportfreund Herrmann Liebetrau zum 70 ten Geburtstag gratuliert.

Schnell hatte sich jeder der Teilnehmer eine sinnvolle Tätigkeit ausgesucht. Da kam auch die Reinigung unserer Fischerhütte nicht zu kurz. Darüber hinaus mussten natürlich auch wieder viele Sträucher und Gebüsche zurückgeschnitten werden. Besonders anstrengend war aber sicherlich das Fällen einiger leider morsch gewordener Bäume.  Da war Sportfreund Ringelspacher mit seiner Motorsäge in seinem Element.

Auch unsere Jugendlichen beteiligten sich fleißig bei der Arbeit. Bei so viel Einsatz kommt natürlich irgendwann der Hunger auf. Nach 3 Stunden harter Arbeit gab es für alle Helfer dann ein reichhaltiges Würstchenessen. Und nach dieser Stärkung versuchten dann auch einige (erfolglos) ihr Anglerglück.

Mathaisemarkt

Der diesjährige Festzug stand unter dem Motto „Schriesheim im Herzen der Welt“. Wie immer machte sich unser Verein am Freitag vor dem Festzug ans Werk, den Festwagen aufzubauen. Das Thema für unseren Wagen lautete „England“. Dank der heftigen Diskussionen bei der vergangenen Monatsversammlung hatte unser neuer Vorsitzender Rainer Müller einen guten Schlachtplan zur Gestaltung des Wagens parat. Es war auch diesmal wieder toll, dass sich zahlreiche Mitglieder viel Mühe gemacht hatten, zahlreiche Requisiten zu besorgen oder zu basteln. So hatte Sportfreund Nunheim den halben Schriesheimer Wald gerodet und uns zahlreiche Tannenbäume zur Verfügung gestellt. Schade dass wir aus Platzgründen nur 6 Bäume in unserem Sherwood Forest auf dem Festwagen untergebracht haben.

Diesmal hatten wir eine tolle Fußtruppe mit zum Teil selbst geschneiderten Kostümen auf die Beine gebracht. Besonders bereichert wurde das Ganze durch die vielen gebastelten Bögen und Schwerter unseres Sportfreundes Walter Klein. Besonders in Auge fiel bestimmt unser Sheriff von Nottingham Rainer Müller. Auch unser Robin Hood Roland Breitenreicher war mit seiner „Braut“ Lady Marian ein Augenschmaus für die Zuschauer.

Wie immer freuten sich alle Teilnehmer auf den kleinen Zwischenstopp in der Schmalen Seite bei Krämer Peter. Die Begrüßung durch ein Gläschen Schnaps ist inzwischen schon zur Tradition geworden.

Upps, war da Schlafmittel im Schnaps?

Nach über zweistündigem Fußmarsch durch Schriesheims Straßen waren dann alle Teilnehmer froh, dass der Festzug mal wieder geschafft war.

Am darauf folgenden Tag ging es dann gleich mit dem ebenfalls schon traditionellen Hähnchenessen im Festzelt weiter. Hierzu hatte der Festwirt alle Schriesheimer Vereine kostenlos eingeladen. Dieser Einladung sind wir natürlich gerne gefolgt und haben uns insbesondere gefreut, dass unsre Bedienung Sabine uns einige Tische reserviert hatte. Mit einer so tollen Bedienung brauchten wir auch keine Sorgen zu haben, zu lange auf´s Essen warten zu müssen.

Jugendoffensive 12.04.2008

Wasseranschluss 18.04.2008

Ausflug Norwegen 20.05.-28.05.2008

Nachdem die sehr geringe Beteiligung am letzten Ausflug nach Wilhelmshaven (7 Teilnehmer) trotz der vielen Mühen zur Vorbereitung eine große Enttäuschung für die Organisatoren war, haben wir uns entschlossen so nicht weiter zu machen. Aus diesem Grunde haben wir etwas ganz Besonderes geplant und waren damit offensichtlich richtig gelegen. Nach einigen Internetrecherchen entschieden wir uns für eine einwöchige Angelreise nach Buvik in Norwegen. Buvik liegt im hohen Norden direkt am Malangenfjord in der Nähe von Tromsoe.

Bereits Ende 2007 hatten wir vorab eine Buchung mit zunächst 6 Teilnehmern getätigt. Im Laufe der Zeit kamen dann noch weitere Teilnehmer hinzu, sodass wir letztendlich eine Gruppe mit 12 Anglern waren. Zur Vorbereitung der Reise haben wir uns zunächst erst einmal Nachhilfeunterricht in Punkto Angelausrüstung, Angelmethoden und Fangtechnik geben lassen. Hierbei unterstütze uns „Fritzes Angelshop“ hervorragend, sodass dort auch einige Teilnehmer eine Sammelbestellung für Angelgerät und Kleidung geordert hatten.

Am 20. Mai 2008 kam dann endlich das Datum unserer Abreise. Leider ging bei der Hinreise so ziemlich alles schief. Ursprünglich hätten wir eigentlich einen Chartflug direkt von Frankfurt nach Tromsoe gehabt. Erst kurz zuvor wurden wir informiert, dass der Flug ausfällt und wir stattdessen einen Linienflug mit Umsteigen in Oslo nehmen müssen. Schon morgens kurz nach 8 Uhr standen wir mit viel Gepäck auf dem Schriesheimer Festplatz. Die zwei Kleinbusse des Taxiunternehmens waren auf jedem Fall viel zu klein für so viel Gepäck dimensioniert. Nur mit sehr viel Mühe und Gepäck auf den Knien passte letztendlich doch noch alles rein.
Das nächste Abendteuer wartete aber gleich beim Einchecken auf uns. Obwohl uns vom Reiseveranstaltung pro Person 40 kg Freigepäck garantiert worden war, verhielt sich das Personal von Scandinavian Airlines zum Teil keinesfalls kulant, weil wir die Aufteilung des Gewichtes nicht nach dem Schlüssel 30 kg plus 10 kg für Angelgerät eingehalten hatten, obwohl das Gesamtgewicht stimmte. Diese seltsame Regelung war nicht logisch nachzuvollziehen und sie hatte uns zuvor auch niemand mitgeteilt. Je nachdem, welchen Schalter wir beim Einchecken benutzten, war dann zum Teil erst einmal eine Extrazahlung wegen falscher Verteilung des Gepäckgewichtes fällig. Eine tolle Werbung für Scandinavian Airlines….

Doch das sollte nicht das letzte Abendteuer an diesem Tag bleiben. Beim Unsteigen in Oslo wmssten wir unser gesamtes Gepäck aufnehmen, durch den Zoll gehen und erneut abgeben. Abgesehen davon, dass die Zeit hierzu viel zu kurz war und wir unseren Anschlussflug nur erreichten, weil sie eine halbe Stunde auf uns warteten, zeigte sich unsere Bierverpackung als total ungeeignet. Vermeintlich gut verstaut in einer dicken Styroporkiste hatten wir unseren gesamten Biervorrat gemeinsam mit einigen Olivenölflaschen abgegeben gehabt. Auf dem Gepäckband kamen dann nur einzelne total ölverschmierte Dosen an. Aufgrund unsers Zeitproblems mussten wir letztendlich das ganze Paket auf dem Flughafen in Oslo zurücklassen.

Nach all dem Stress landete wir schließlich gegen 18 Uhr in Tromsoe. Leider hatte sich die Abholzeit aufgrund unserer Flugplanänderung nicht bis zu unserem Taxifahrer herumgesprochen. Erst nach einigen Telefonaten wurden wir dann gegen 20:30 abgeholt. Da war es natürlich naheliegend, noch einen Abstechen im Supermarkt zu machen. Leider darf in Norwegen nach 19 Uhr kein Alkohol mehr verkauft werden. All unsere Bemühungen, das Kassenpersonal vom Gegenteil zu überzeugen, blieben erfolglos. All diese Pannen waren aber schnell vergessen, als wir endlich gegen 22 Uhr unsere Unterkunft erreichten. Dort wurden wurden wir freundlich durch unsere Reisebetreuerin Susanne und von unserem Vermieter Arne empfangen.

Da die Sonne zu dieser Jahreszeit nicht untergeht, starteten wir nach einem kleinen Abendessen natürlich gleich mit unseren vier Booten zur ersten Angeltour. Jeder, der an schnelle gute Fänge geglaubt hat, wurde leider eines Bessern belehrt. Beim ersten Ausflug mit unseren Booten, die übrigens mit 40 PS gut bestückt waren, fuhren wir ohne Fang wieder zurück.

Der nächste Morgen begrüßte uns mit tollem Sonnenschein und relativ warmen Wetter. Und so blieb es dann auch fast eine ganze Woche lang. Unsere zuvor gekauft Thermowäsche kaum kaum zum Einsatz und auch die beheizbaren Fußsohlen brauchten wir nicht auspacken. Bis wir die richtigen Fangplätze gefunden und die optimale Fangmethode entwickelt hatten, dauerte schon seine Zeit. Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir dann nicht ausgeschlafen gleich zur zweiten Tour auf unseren Fjord hinaus. Wegen des sehr windstillen Wetters konnten wir dann auch gleich mal unsere Boote so richtig ausfahren. Mit 55 Stundenkilometern waren es schon richtige Rennboote. Das brauchte man aber auch, um den etwa vier Kilometer breiten Fjord schnell zu überqueren bzw. das offene Meer zu erreichen.

Nun dauerte es auch nicht allzu lange bis der erste richtig große Fang an Bord war. Nun kann man natürlich darüber streiten, welches die beste Angelmethode ist. Nach vielen erfolglosen Versuchen mit totem Köderfisch oder mit Pilkern etwas zu erbeuten, konnte ein Steinbeißer ausgerechnet einem Stück Knackwurst nicht widerstehen. Auch beim Angeln auf Seelachs hatten wir bald die richtige Methode entdeckt.
Im Laufe der Zeit hatten wir dann bald herausgefunden, dass wir die besten Erfolge mit Pilkern hatten, und zwar durchaus in Wassertiefen bis 150 Metern. Auch einige Tests im 400 Meter tiefen Fjord wurden gewagt, aber dies führte kaum zum Erfolg.

Über alle Tage gesehen hat irgendwann ein jeder von uns einen besonderen Fisch fangen können. Immer wieder überrascht waren wir von mächtigen Kauwerkzeugen der Steinbeißer. Vereinzelt wurden aber auch Goldbarsche und Lump gefangen.

Um die richtigen Fangstellen zu erreichen, haben wir mit unseren Booten beträchtliche Strecken zurückgelegt.  Richtig bewusst wurde uns dies erst bei der Abrechnung der Benzinkosten. Hierfür musste jeder von uns ca. 100 Euro berappen..

Nach jeder Angeltour mussten wir natürlich auch unsere Beute für den Rücktransport nach Hause vorbereiten. Hierzu stand direkt an unserer Unterkunft ein „Schlachtplatz“ zur Verfügung. Nach anfänglichen Misserfolgen hatte dann nach einer Wochen Training ein jeder von uns den Bogen heraus, wie man mit dem Filetiermesser richtig umgeht.

Trotz aller Mühen ging beim Angeln natürlich auch einiges schief. Mit unserer im Rahmen einer Sammelbestellung beschafften Angelgeräts waren wir im Prinzip recht zufrieden. Lediglich die Wahl der georderten Angelrollen erwies sich als falsch, denn nahezu 90% aller Rollen versagten ihren Dienst. Zum Glück hatte unsere Vermieter mit solchen Geräteausfällen wohl gerechnet und verkaufte uns gerne neu Rollen.

Selbstverständlich nutzten wir auch die Gelegenheit, die gefangenen Fische gleich vor Ort zuzubereiten. An Kochideen mangelte es nicht, selbst an die Steinbeißer-Fischsuppe wagten wir uns heran.
Nach sieben Tagen ununterbrochenen Angelns war dann die Zeit der Abreise gekommen. Da der Abflug erst gegen Mitternacht war, wollten wir eigentlich auch den Abreisetag noch zum Angeln nutzen. Aber dies war wegen starken Sturmes und wegen heftigen Regens der einzige Tag, an dem das Angeln im Boot zu gefährlich gewesen wäre. Und so machten wir eben das beste daraus, indem wir den Tag zu Ausruhen nutzten. Das hatten auch alle Teilnehmer bitter nötig, denn das nahezu unterbrochene Angeln rund um den Tag zehrte ganz heftig an uns.

Jugendoffensive 2008

Für das Jahr 2008 hat sich der Verein das Ziel gesetzt, verstärkt Mitgliederwerbung zu betreiben und insbesondere neue Jugendliche für unseren Sport zu begeistern. Hierzu zählt unten anderem auch regelmäßige Pressearbeit, wie zum Beispiel der nachfolgende Artikel aus dem Mannheimer Morgen vom 04.07.2008:

Schriesheim: Sportangler wollen Jugendliche gewinnen
Ideal für die Erholung vom Stress des Alltags
Von unserer Mitarbeiterin Rosalinde Minor

„Wir haben der Jugend was zu bieten“ – so lautet das Motto der Jugendoffensive des Sportangler-Vereins Schriesheim 1966 e.V. Jedes zweite Wochenende werden derzeit Kurse veranstaltet, an denen Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren teilnehmen können. Der Verein hat neben seinem eigenen See in Dannstadt in der Pfalz, seit 30 Jahren gepachtet und mit Karpfen, Schleien, Hechten und Zandern besetzt, auch die Möglichkeit, im Rückhaltebecken samt Kanzelbach in Schriesheim Forellen zu angeln.

Wer sich in die Geheimnisse des Fischens einweihen lassen möchte, kann das ohne vorherige Fischerprüfung tun; lediglich ein Jugendfischereischein ist notwendig, der im Rathaus ausgestellt wird. Außerdem gehört aus versicherungstechnischen Gründen die Mitgliedschaft im Verein dazu; den Jahresbeitrag (12,50 €) bekommen die Jugendlichen geschenkt, die Entscheidung für eine Mitgliedschaft bleibt offen.

Bei Ausflügen in die Natur kann das Gefühl für den Angelsport entdeckt werden. Geduld wird gefordert, Gerätekunde und Wurftechniken mit der Angel werden geübt. Außerdem lernt man die verschiedenen Fischarten kennen. Der Verein stellt vorerst das Angelzeug; die Kinder ab sieben Jahre müssen lediglich Neugierde und Spaß mitbringen.

Speziell für Jugendliche gibt es einmal im Monat eine Aktion, erzählt Jugendwart Sebastian Jäck und erinnert sich an seine eigenen Anfänge im Verein. Vor zehn Jahren gab es eine ansehnliche Gruppe Jugendlicher, für die u. a. ein Ausflug an den Edersee organisiert wurde.

Im Gespräch mit dem „MM“ gaben Schriftführer Günter Hofmann und Jugendwart Jäck auch Einblicke in die Vereinsaktivitäten. Gerhard Machauer rief den Verein 1966 ins Leben; derzeitiger Vorsitzender ist Rainer Müller. Seit 13 Jahren hat der Verein die Fischrechte im Kanzelbach; zuvor waren vier Privatleute als Pächter eingetragen. 90 Mitglieder sind im Verein engagiert.

Der Vereinssee wird gerne als Ziel kurzer Erholungspausen vom Alltag genutzt. Die Angler sind regelmäßig beim Mathaisemarkt-Festzug dabei mit attraktiv gestalteten Wagen und Fußgruppen – wie dieses Jahr zum Thema Großbritannien mit „Robin Hood“ und „Prinz Eisenherz“.

Seit Beginn des Straßenfestes sind die Angler mit einer Fischbraterei in der Oberstadt vertreten. Für den 19. Juli planen sie auf ihrem neuen Gelände ein Fest.

Sommernachtsfest 19.07.2008

Erstmals in der Vereinsgeschichte haben wir am 19.07.2008 zum Sommernachtsfest auf unserem Vereinsgelände in Schriesheim eingeladen. Damit ein solches Fest überhaupt stattfinden konnte, musste aber erst unser Gelände in einen entsprechenden Zustand gebracht werden.

Hierzu gab es in den letzten Monaten eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen. Die gesamte Umgestaltung des Geländes mit den Umbaumaßnahmen wäre ohne unseren 1. Vorsitzenden Rainer Müller wohl kaum zustande gekommen, denn er war stets die treibende Kraft, dass über viele Samstage hinweg alle Arbeiten pünktlich durchgeführt wurden.

Als Beispiel seien hier nur einige Arbeitseinsätze genannt: Herrichtung des Wasseranschlusses, Verlegung von Saumsteinen, das Setzen der insgesamt fast 100 Hangsteine samt Bepflanzung, Herrichten der Feuerstelle, Ausbringung von Schotter und Splitt, Höhersetzen des Eingangstores, elektrische Arbeiten, Herstellung und Anbringen der Beschilderung, Installation der Musikanlage und vieles mehr. Das Kernstück der Arbeiten bildete mit Sicherheit der Aufbau der  Pergola mit Überdachung. Auch die Umgestaltung des zur Autobahn zeigenden Geländestreifens nahm viel Zeit in Anspruch.

Letztendlich ist durch diese Maßnahmen zusätzliche nutzbare Fläche entstanden und die schöne Bepflanzung mit Blumen und Sträuchern ist bestimmt gut gelungen. Auch die Umgestaltung der Garage zu einem kleinen Versammlungsraum mit einer Bar und Küchenzeile hat uns viel Mühe gekostet. Unser in die Jahre gekommener Vereinshecht aus Gips wurde von Sportfreund Wolf  wieder auf Vordermann gebracht und hat jetzt einen festen Platz über unserer Theke gefunden. Letztendlich war das alles nur zu erreichen durch die absolut tolle Unterstützung von sehr vielen Vereinskameraden und wir können wirklich stolz darauf sein, dass wir als eigentlich doch recht kleiner Verein so etwas geschultert haben.

Nach all dieser Mühe war es angebracht, den Abschluss der Arbeiten durch ein geselliges Sommernachtsfest zu feiern. Es hat uns gefreut, dass sehr viele unserer Mitglieder mit ihren Freunden und Bekannten der Einladung gefolgt sind. Auch die Anwesenheit von Vertretern der Stadt Schriesheim und insbesondere die starke Präsenz des benachbarten Hundesportvereins war eine tolle Überraschung. So war es kaum verwunderlich, dass die für 120 Personen vorbereiten Sitzgelegenheiten gerade mal so ausreichten. Da kam unser Grillmeister Holger Bauer ganz schön ins Schwitzen.  

Für das leibliche Wohl hatten wir seitens des Vereins Grillgut, Salate und Getränke beschafft. Das gesamte Buffet wurde durch zahlreiche zusätzlich mitgebrachter Salate und Kuchen hervorragend bereichert.  So war es kaum verwunderlich, dass sich alle Gäste wohlfühlten und bis in die frühen Morgenstunden die Stellung hielten. Und wer jetzt noch Lust zum Lesen hat, kann gerne die Gästeliste studieren.

Einbrecher am Werk 20.07.2008

Die Freude über das gelungene Sommernachtsfest wurde unmittelbar danach getrübt, denn unsere Garage wurde von Einbrechern aufgebrochen und einiges Inventar gestohlen. Schade, dass auch ein von uns für das Sommerfest ausgeliehener Edelstahlgrill dabei war.

Krebsfischen in der Elsens 26.07.2008

Am 26.07.2008 war unser Verein mit  sechs Mann zum Krebsfischen in der Elsenz unterwegs. Gerne sind wir der Einladung des Zuzenhausener Angelvereins gefolgt. Da bisher keiner unserer Mitglieder auf Krebs geangelt hat, mussten wir uns von Thorsten Stickel erst einmal die speziellen Gerätschaften und die Fangmethode erklären lassen. Er ist selbst Mitglied des hiesigen Vereins und hat uns letztes Jahr zu diesem Unterfangen animiert und die entsprechenden Kontakte hergestellt. Vielen Dank nochmals.

Nachdem die so genannten Krebsteller mit Ködern bestückt waren, stieg die Spannung. Gleich beim ersten Hochziehen des Tellers gingen 9 Signalkrebse in die Falle. Doch das sollte erst der Anfang sein. Besonders wählerisch waren die Krebse nicht; neben Wallern als Köder erwiesen sich auch Makrelen als sehr fängig. Nach kurzer Zeit hatte fast jeder von uns überaus zufrieden stellende Fänge gemacht. Nur bei Sportfreund Klaus Machauer klappte es nicht so recht. Selbst nach einer halben Stunde blieben die Erfolge komplett aus. Vielleicht lag es auch an der überdimensional großen Ködersenke, sodass die Krebse einfach nicht den Weg ins Innere finden konnten. Erst nachdem Klaus seine aus Amerika mitgebrachte Wunderwaffe – eine schlichtweg übelst stinkende Paste – auf den Maschen des Netzes verrieben hatte, wendete sich das Blatt.

Wir hatten zwar schon im Vorfeld gehört, dass es in der Elsens viele Krebse geben solle, aber letztendlich waren wir von der großen Menge doch sehr überrascht. Für die Elsenz ist dieses riesige Kerbsaufkommen alles andere als gut;  es wundert, dass bei dieser Population andere „Wasserbewohner“ daneben überhaupt noch existieren können. Vielleicht haben wir durch unseren Fang einen kleinen Beitrag zur Dezimierung geleistet. Immerhin haben wir nach zwei Stunden etwa 400 Krebse gefangen und haben das Fischen dann abgebrochen. Danach ging´s zurück nach Schriesheim. Auf unserem Vereinsgelände kam dann der zweite Höhepunkt des Tages. In einer unserer Friteusen, die natürlich nur mit Wasser gefüllt war, wurden die Krebse gleich zubereitet. Mitunter durch mitgebrachte Salate hat das Ganze ganz toll geschmeckt, sodass sich die gesellige Runde erst gegen Abend auflöste.

Jugendangeln Grafsee 27.07.2008

Das im August geplante Angeln im Rahmen der „Jugendinitiative“ sollte diesmal nicht an unseren eigenen Fischgewässern stattfinden, sondern an einem fremden Gewässer. Da unser Verein Mitglied in der Rhein-Neckar-Pachtgemeinschaft ist, war es nahe liegend, einmal in dem neu erworbenen Grafsee der RNPG in St. Leon-Rot zu angeln. Als Betreuer hatten sich diesmal die Sportfreunde Klaus Machauer, Tobias und Günter Hofmann sowie Holger Bauer zur Verfügung gestellt. Nachdem wir am Sonntag alle interessierten Jugendlichen auf dem Schriesheim Festplatz abgeholt hatten, ging es dann direkt nach St. Leon. Die größte Herausforderung war die uns überlassene Wegbeschreibung an den so genannten Grafsee. Erst nach 1-stündiger Irrfahrt durch alle denkbaren Wege im Umkreis von St. Leon erreichten wir unser Ziel. Als nächstes Problem sollte sich das Ausschalten der leider versehentlich ausgelösten Alarmanlage an der Fischerhütte herausstellen.

Doch nach all diesen Pannen konnte das Angeln dann endlich beginnen. Die Ausbeute war zwar nicht allzu üppig, aber Spaß gemacht hat es dennoch. Auch das leibliche Wohl sollte nicht zu kurz kommen; hierzu leistete unser Gasgrill gute Dienste. Pünktlich zum Ende des Angeln zog sich dann der Himmel zu und ein heftiges Gewitter begann. Das konnte uns aber auf der Fahrt nach Hause nichts mehr anhaben.

Arbeitseinsatz „Garage“ 16.08.2008

Nachdem in unserer Garage nach dem Sommerfest eingebrochen worden war, entschieden wir uns, das Garagentor zu entfernen und stattdessen eine solide Türkonstruktion einzusetzen. Unter Federführung von Thorsten Sigmund, Rainer Müller, Andreas Viel und Uwe Ringelspacher ging es am 16.08.2008 ans Werk. Unsere Vollprofis brauchten nicht lange, das alte Tor zu entfernen. Schnell war eine neue Abschlusswand eingezogen. Lediglich das Ausrichten der Tür und des Fensters erforderten einiges Geschick. Dennoch dauerte die ganze Aktion bis zum Ende des Tages. Der Abschluss der „Bauarbeiten“ wurde dann natürlich gern in unserer neuen Bar begossen.

Parallel dazu hat Rainer das Aufmöbeln der Sitzgarnituren für unser Straßenfest massiv gepuscht. Er war mit seinem eigens dafür beschafften Bandschleifgerät kaum zu bremsen, die alte Farbe komplett zu entfernen und unter Mitwirkung einiger Vereinskameradenneu neu zu streichen.

Straßenfest

Wie jedes Jahr wartete die Schriesheimer Bevölkerung wieder auf unsere Backfische beim Straßenfest. Bereits im Vorfeld wurde hierzu unser Equipment auf Vordermann gebracht. Dies bezog sich insbesondere auf das Lackieren der Sitzgarnituren. Die neue braune Farbe sah zwar prima aus, doch leider war sie beim Beginn des Straßenfestes noch nicht ganz ausgehärtet, sodass wir Angst hatten, dass unsere Gäste daran kleben bleiben.

Wie immer war es recht mühsam, genügend viele Helfer für das Fest zu finden. Dieses Jahr war dies umso schwieriger, weil einige „alte Hasen“ krankheits- bzw. urlaubsbedingt nicht zur Verfügung standen. Letztendlich waren aber einige Mitglieder bereit, sich an mehreren Tagen zu Doppelschichten einteilen zu lassen, und so konnte unser Verkaufsstand dann doch noch vernünftig betrieben werden. Auch die noch in schlechter Erinnerung gebliebenen Erfahrungen vom vergangenen Jahr mit unserer Spülmaschine sollten der Vergangenheit angehören. Unser Vorsitzenden hatte eine andere Spülmaschine organisiert, sodass das Spülen der Teller und Gläser recht gut zu meistern war.

Trotz starker Bewölkung und Nieselregens war der Andrang in unserem Zelt am Samstag recht groß. Selbst als am Abend heftiger Regen einsetzte, war unser Stand noch bis 22 Uhr gut besucht. Am Sonntag war als Ersatz anfangs strahlender Sonnenschein. Insgesamt gesehen konnten wir über unsere Umsätze recht zufrieden sein. Wir waren mit unserer Bestellmenge recht gut gelegen, denn bereits sonntags gegen 17 Uhr waren alle Filets verkauft.

Königsfischen 27.09.2008

Wiederholung Königsfischen 10.10.2008

Baggerarbeiten am Rückhaltebecken

Ende November 2008 wurde das Vorbecken zum Rückhaltebecken abgelassen und ausgebaggert. Kurz zuvor konnten wir mit der Angel bzw. mit Netzen weit über 100 Bachforellen ins Hauptbecken umsetzen.

Arbeitseinsatz 06.12.2008

Am 6. Dezember fand der letzte Arbeitseinsatz im Jahr 2008 statt. Die Sportfreunde Müller und Viel hatten in Mannheim ein noch gut erhaltenes Dach organisiert, das wir für unsere eigenen Zwecke demontieren konnten. Mit fünf Mann ging es ans Werk. Zu Beginn der Arbeit regnete es leider in Strömen. Zum Glück besserte sich das Wetter aber recht bald. Nach ca. 2 Stunden waren alle Einzelteile auf dem Transportanhänger verstaut.