2007

Arbeitseinsatz 13.01.2007

Generalversammlung

Wie jedes Jahr hatten wir  Ende Januar 2007 wieder zu unserer Generalversammlung ins Gästehaus Hauser eingeladen. Viele Sportfreunde sind der Einladung gefolgt. Neben den üblichen Wahlen gab es insbesondere wieder einen ausführlichen Rückblick über die Aktivitäten des vergangenen Jahres.

Seeputz 17.02.2007

Am 17. Februar fand im Jahr 2007 der erste Arbeitseinsatz am See in Dannstadt statt. Mit 15 Personen waren genügend Helfer zur Stelle, um unser Seegelände mal wieder auf Vordermann zu bringen. Besonders hilfreich war dabei Rainer Müllers neueste Errungenschaft. Mit seinem geliehenen Motormäher war es „fast“ ein Kinderspiel, den überall wuchernden Sträuchern Paroli zu bieten. Für die anderen Helfer gab es dennoch genügend zu tun. Letztendlich war alle Arbeit innerhalb von 3 Stunden erledigt. Die gesamte Aktion zeigte wieder einmal mehr, dass wir uns bei Arbeitseinsätzen keine Sorge wegen der Bereitschaft zum Helfen machen müssen. Wäre die Teilnahme bei unseren gemeinsamen  Fischen nur genauso….

Nach getaner Arbeit gab es traditionsgemäß als Entschädigung wieder ein kleines Helferessen vor Ort. Die Speisekarte wurde freundlicherweise durch eine Spende von Wildschweinwürstchen von unserem neuen Mitglied Thomas Stahl bereichert. Mindestens genauso gut haben uns die selbst gemachten Würstchen von unserem Sportfreund Walter Klein geschmeckt. Walter Klein hat sich in bester Weise als Grillmeister verdient gemacht. Hoffentlich ist er auch beim nächsten Seeputz wieder dabei.

Festzug

Bei klirrender Kälte haben wir uns beim „Treppe-Schorsch“ ans Werk gemacht, unseren Festwagen für den Mathaisemarkt zu schmücken. Der Festzug hatte das Thema „Schriesheim in Bewegung“. Unser Verein sollte das Motiv „Die Zeit verrinnt“ darstellen. Nach vielen Überlegungen im Vorfeld  kam dann letztendlich ein Plan zustande, wie wir das Motiv präsentieren wollten. Beginnend mit einem Nostalgie-Kinderwagen, der vor dem Traktor hergeschoben wurde, folgten dann auf dem Wagen Darsteller zunehmenden Alters. Zahlreiche Mitglieder haben uns bei den Vorbereitungsarbeiten toll unterstützt und z.B. Sanduhren und andere Requisiten gebastelt.

Auf dem Festwagen stellte Sebastian Jäck mit seiner Freundin ein frisch verliebtes Paar dar. Im hinteren Bereich des Wagens folgte dann die ältere Generation. Bewaffnet mit einer Angel präsentierte Sportfreund Nunheim ein gemütliches Rentnerdasein und schaute dabei seiner Frau beim Stricken zu.

Selbstverständlich wurde an die Zuschauer wieder wie jedes Jahr Leberwurstbrot und Schriesheimer Wein ausgeteilt. Da hatten unsere Helfer ganz schön viel Arbeit beim Wurst-Streichen.

Neues vom See in Dannstadt

Jeder hat bestimmt gemerkt, dass sich am See in Dannstadt einiges getan hat. Das haben wir unter anderem unseren neuen Dannstädter Mitgliedern zu verdanken. Sie haben dafür gesorgt, dass der Trampelpfad durch die Hecke an der Hütte nicht mehr von ungebetenen Gästen begehbar ist und dass das Eingangstor zum Gelände wieder gerichtet wurde. Insbesondere Sportfreund Liebetrau hat darüber hinaus einen Motormäher beschafft und mit großem Einsatz letztes Jahr alles Gestrüpp mehrmals gemäht. Da bleibt beim Seeputz nicht mehr viel zu tun. Er hat sich übrigens auch dafür eingesetzt, dass wir einen der Container für unseren Verein nutzen dürfen. Damit die eingelagerten Sachen auch sicher untergebracht sind, hat er das Klapptor repariert und einbruchsicher gemacht.

Aktion Rindenmulch

Auf unserem Vereinsgelände in Schriesheim hat sich im Jahr 2007 einiges getan. Zunächst war Anfang Juni zunächst eine optische Verschönerung der Seitenstreifen angesagt. Hierzu holten wir im Schriesheimer Wald zwei Anhänger voll Rindenmulch. Gerade wegen des tollen warmen Wetters machte das Ganze aber sehr viel Mühe. Es kann ja jeder selbst einmal abschätzen, wie viele Eimer gefüllt werden mussten, um zwei Anhänger voll zu beladen. Alle Teilnehmer haben jedenfalls kräftig geschwitzt bis das Werk vollendet war.

Hochsee-Ausflug Wilhelmshaven

Anfang des Jahres gab es heftige Diskussionen über das diesjährige Ziel des Anglerausfluges. Zahlreiche Mitglieder machten Vorschläge zu geeigneten Zielen. Letzten Endes gab es eine deutliche Mehrheit für die Durchführung eines Hochsee-Angelausfluges. Etwa 15 Mitglieder signalisierten Anfang des Jahres eine Teilnahme am Ausflug. Das Organisationsteam machte sich daraufhin viel Mühe, zu recherchieren und ein kostengünstiges Angebot zu erarbeiten. Als Ziel wurde Wilhelmshaven in Ostfriesland festgelegt. Nachdem dann die Einladungen verschickt waren, mussten wir aber mit großer Enttäuschung feststellen, dass definitiv nur sieben Mitglieder mitgehen wollten. Der Ausflug fand trotz dieser geringen Teilnehmerzahl statt und machte wieder super Spaß.

Gleich früh um 7:00 Uhr starteten wir am Fronleichnamstag mit einem gemieteten VW-Bus. Unser Fahrzeug war recht flott auf der freien Autobahn unterwegs und wir erreichten schon gegen 12:30 unser Ziel in Wilhelmshaven. Unsere Unterkunft im Rüstersieler Hof können wir nur bestens weiter empfehlen. Insbesondere das angebotene Essen im Rahmen unseres Halbpensionsangebotes überraschte uns sowohl in der Qualität als auch in der Reichhaltigkeit doch sehr. Die als Begrüßungsessen angebotenen Maischollen haben uns prima geschmeckt und waren eine gute Basis für die bevorstehende Angeltour am darauf folgenden Tag.

Am Freitag früh waren wir bereits kurz vor sieben Uhr auf unserem Angelboot, der MS Möwe (Rederei Elbeplan), in Hooksiel. Selbst die Skeptiker, die bei früheren Angeltouren gesundheitlich etwas strapaziert wurden, waren vom fast wellenfreien Wasser angenehm überrascht. Das war aber auch kein Wunder, denn die Bootsfahrt zur offenen Nordsee durch den Jadebusen dauerte fast 2 Stunden. (Info für Pessimisten: Die MS Möwe wird auch für Seebestattungen eingesetzt). Unser Kapitän legte aber schon vor Erreichen des Meeres ein paar Stopps zum Angeln ein. Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Makrelen am Haken hingen. Besonders überrascht waren aber alle, dass sich um diese Jahreszeit sogar Dorsche an den Haken locken ließen. Bis zum Ende des Angeltages hatte jeder von uns ein paar Fische gefangen, selbst wenn diese nicht unbedingt als besonders groß zu bezeichnen wären.

Nach diesem erfolgreichen Angeltag gab’s in unserer Unterkunft wieder ein gutes Abendesse. Angenehm überrascht waren wir allerdings, dass uns unser Wirt hinterher noch gratis zum Kegeln einlud und uns eine Schüssel Nordseekrabben auf den Tisch stellte. Da machte das Kegeln selbst den „alten“ Hasen Spaß.

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich ein zweites Mal zum Hochseeangeln raus fahren, aber leider ist die Tour aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl ausgefallen. So haben wir uns kurzerhand entschlossen, einen Tagesausflug nach Wilhelmshaven zu unternehmen. Unser erstes Ziel war das dortige Marinemuseum. Die Besichtigung der zahlreichen Schiffe war zwar ziemlich zeitaufwändig, aber es hat sich wirklich gelohnt. Nach einer kleinen Stärkung ging unsere Tour dann gleich weiter in das so genannte Aquarium. Dort hatten wir eine gute Gelegenheit, u.a. die Dorsche mal von unten zu betrachten. Als Abschluss haben wir dann noch eine gemütliche Hafenrundfahrt unternommen.

Und einen Tag später stand dann schon wieder die Abreise bevor. Nach einem sehr reichhaltigen Frühstück starteten wir gegen 10:00. Damit der Ausflug einen würdigen Ausklang finden sollte, wollten wir nicht auf direktem Weg nach Hause fahren, sondern unternahmen erst noch einen Abstecher nach Hameln, wo uns Sportfreund Nunheim die Sehenswürdigkeiten der Stadt näher brachte.  Danach ging´s dann weiter entlang der Weser. Im „Bootshaus“ in Beverungen gab’s dann noch ein abschließendes Kaffeetrinken, bevor wir endgültig Richtung Schriesheim starteten. Dort kamen wir erst gegen 21 Uhr an.

Gute Fänge aus unserem See

Neben den vielen Arbeitseinsätzen in diesem Jahr sollte natürlich auch das Angeln nicht zu kurz kommen. Unser See in Dannstadt war auch dieses Jahr wieder für einige Überraschungen bereit. Im Juli konnte sich einer unserer Sportfreunde bestimmt über den Fang dieses prächtigen Spiegelkarpfens freuen.

Arbeitseinsätze Pergola

Eigentlich hätte kaum jemand gedacht, dass die viele Monate andauernden Planungen für den Aufbau unserer Pergola doch noch umgesetzt werden. Irgendwie ging es dann aber überraschend schnell. Sportfreund Rainer Müller war kaum zu bremsen, und so ging es dann Ende August los. Hierbei hat uns die Zimmerei Georg Grüber sehr wohlwollend unterstützt und wir möchten uns an dieser Stelle ausdrücklich nochmals dafür bedanken. Nachdem die Konstruktion ausgearbeitet war, wurde das Ganze gleich danach in die Tat umgesetzt. Nach einem ersten vergeblichen Arbeitseinsatz mussten die beteiligten Sportfreunde feststellen, dass es mit einfachen Mitteln nicht möglich war, die Löcher für das Fundament aus dem betonharten Boden auszuheben. So blieb nichts anderes übrig, als die Aktion mit besserer technischer Ausrüstung zu wiederholen. Es lebe der Presslufthammer…

Nachdem die Vorarbeiten geleistet waren, konnte dann Zimmerei Grüber unter Mithilfe sehr vieler Vereinkameraden mit dem Aufbau der Pergola beginnen. Die Unterstützung durch unsere Mitglieder war umso erstaunlicher, da die Aktion inmitten der Sommerurlaubszeit lag. Innerhalb eines Tages war die ganze Konstruktion dann aufgebaut. Sportfreund Ringelspacher ließ es sich nicht nehmen, sofort die Dachrinne und den Wasserablauf zu installieren. Prima…
In weiteren Arbeitseinsätzen folgten dann noch Betonier- und Anstricharbeiten, sowie das Anbringen der Dachplatten.

Straßenfest

Das diesjährige Straßenfest bot keine besonderen Überraschungen. Die Organisation und der gesamte Ablauf des Festes verliefen vollkommen planmäßig. Bei tollem Spätsommerwetter war der Besucherandrang wieder sehr groß und es war für uns ein insgesamt gesehen ein gelungenes Fest.

Da wir schon seit Jahren bemüht sind, unser Equipment zu optimieren, machten sich einige Sportfreunde auf die Suche nach einer Industriespülmaschine. Rainer Müller hatte gratis eine solche organisiert und diese unter Mithilfe von Andreas Viel vor Beginn des Festes technisch durchgecheckt, auf Vordermann gebracht und für einsatzbereit befunden. Soviel zur Theorie. Am Tag des Aufbaus für das Straßenfest stand dann der erste Einsatztest bevor. Leider trug der FI-Schalter dazu bei, dass der technische Segen nur wenige Sekunden dauerte. Die darauf folgenden technischen Nachrüstarbeiten können hier nicht im Detail beschrieben werden. Nach etwa 4 Stunden ist es den Sportfreunden Viel, Müller und Ringelspacher jedenfalls gelungen, dass die Maschine wieder gelaufen ist.

Beim Härtetest am Samstag mussten unsere Mitarbeiter nur die richtige Dosiermenge an Spülmittel heraus zu finden. Beim ersten Versuch hing die Schaumkrone auf jedem Fall kurz vor dem Zeltdach. Leider war die Freude mit unserer Spülmaschine von nicht allzu langer Dauer. Am Sonntag versagte sie erneut ihren Dienst und so mussten die Teller wieder in alt gewohnter Weise gespült werden. Es bleibt ja jetzt genügend Zeit bis zum nächsten Straßenfest nach einer Lösung oder Alternative zu suchen.

Geburtstagsfischen

Anfang des Jahres hat Sportfreund Günter Hofmann den Angelverein zu seinem 50-ten Geburtstag eingeladen. Der Verein überreichte hierbei ein tolles Geschenk in Form einer Angeltour an die Donau nach Sigmaringen. Unter Begleitung der Sportfreunde Holzmann, Nunheim und Schwarzmeier starteten wir Mitte September zum Salmonidenfischen. Wir waren in der Ditfurter Mühle untergebracht. Nachdem die Angelscheine besorgt waren, versuchten wir unser Anglerglück im glasklaren Wasser der Donau. In den Freiflächen zwischen den Wasserpflanzen sahen wir zwar zahlreiche große Äschen, aber keine von ihnen scherte sich auch nur im geringsten um unsere Köder. Nach vielen vergeblichen Mühen stellte sich das Fischerglück dann aber doch noch ein. Im Schatten unter einer Brücke konnten wir einige wirklich große Forellen von je ca. 4 Pfund und zwei Hechte an den Blinker locken. Ein solches Glück erlebt man leider viel zu selten.

Königsfischen

Der ursprüngliche Termin zum Königsfischen am 15. September war zunächst der reinste Reinfall. Bis auf 2 Mitglieder waren alle anderen verhindert oder hatten keine Lust zum Angeln. So war es auch nicht verwunderlich, dass an diesem Tag kein einziger Fisch gefangen wurde.

Aus diesem Grunde wurde das Königsfischen wiederholt und mit dem Abfischen am 14. Oktober 2007 kombiniert. Unser Gewässerwart Rainer Müller hat hierfür extra eine Sonderangelgenehmigung für den Rhein gegenüber Speyer besorgt. Am Tag des Fischens ging dann aber einiges schief. Mit einer recht großen Anzahl Anglern trafen wir uns um 7:30 am Rhein. Leider war unser Gewässerwart verhindert, sodass die Angelkarten nicht vor Ort waren. Nach längeren Beratungen war die Mehrheit der Angler der Meinung, dass wir ohne Angelkarte nicht fischen können. Wir fanden aber dennoch eine Lösung, indem wir kurzerhand zu unserem See nach Dannstadt ausgewichen sind. Trotz besten Sonnenscheins trauten sich auch einige Fische an den Haken. Neben zahlreichen wirklich schönen Rotaugen gelang Sportfreund Schwarzmeier der Fang einer schönen Schleie, die ihm den Titel des Fischerkönigs bescherte.

Familienabend

Der diesjährige Familienabend machte seinem Namen absolut keine Ehre. Trotz schriftlicher Einladung an alle Mitglieder und mühseliger Vorbereitungsarbeiten sind lediglich 9 Vereinsmitglieder mit ihren Angehörigen und Freunden erschienen. So kamen dann letztendlich insgesamt gerade einmal 35 Personen zusammen. Daran konnte auch der festlich geschmückte Keller im Gästehaus Hauser nichts ändern. Unsere 3-köpfige Band „Just for fun“ gab sich super Mühe, aber unter diesen Umständen war es schwer, dass richtig Stimmung aufkam. Nichtsdestotrotz versuchten wir das beste aus der Situation zu machen.

Der Höhepunkt des Abends war natürlich wieder die Ehrung unseres Fischerkönigs Helmut Schwarzmeier. Wir freuen uns schon jetzt auf das Königsmahl.