2004

Highlights 2004
Neuer Vorsitzender: Michael Hein
Wechsel zum VFG

Generalversammlung

Ende Januar 2004 fand die Generalversammlung statt. Wie bereits in den vergangenen Jahren wurde dabei auch wieder ein toller Jahresrückblick durch unserem Schriftführer Rainer Müller gegeben. Hierbei hat insbesondere unser Gewässerwart Roland Breitenreicher viel Unterstützungsarbeit geleistet.

Bei den Neuwahlen stand diesmal insbesondere ein Wechsel des ersten Vorsitzenden an. Nachdem Günter Hofmann nun schon seit 12 Jahren den Verein geführt hat, stand er nicht mehr für eine weitere Kandidatur zur Verfügung.  Mit großer Stimmenmehrheit wurde sein Nachfolger Michael Hein zum neuen Vorsitzenden „gekürt“.

Außer den Wahlen, ging es noch um die Frage, ob unser Verein eventuell einen Wechsel im übergeordneten Fischereiverband vornehmen soll. Bisher waren wir dem „Badischen Sportfischerverband (BSFV)“ angeschlossen. Nun sollte entschieden werden, ob wir eventuell zum „Verband für Fischerei und Gewässerschutz (VFG)“ wechseln. Um eine bessere Grundlage zur Entscheidung zu haben, haben wir hierzu den Präsidenten des VFG, Herrn Reuther, eingeladen. Nach einer recht heftigen Diskussionsrunde wurde dann mehrheitlich beschlossen, dass wir uns ab 01.01.2005 dem VFG anschließen.

Mathaisemarkt-Festzug 07.03.2004

Am 7. März machte der Anglerverein wie jedes Jahr wieder beim Mathaisemarktfestzug mit. Unter dem Motto „1240 Jahre Schriesheim: Die alte Weinstadt an der Bergstraße“ startete der Festzug durch Schriesheims Gassen. Unser Verein hatte hierbei das Thema „Ellwanger Hof – Untertanen liefern den Zehnten in den Zehntkeller“. Wie immer waren wieder viele Teilnehmer dabei. Unser „Ratsschreiber“ Holger Bauer freute sich über die vielen abgelieferten Waren.

Traditionsgemäß verwöhnten wir natürlich wieder die Zuschauer mit frisch geschmierten Leberwurstbroten und Wein. Was für die Gäste ein wohlschmeckender Happen war, war für die armen „Brotschmierer“ Juliana, Jennifer, Verena und Roswitha die reinste Schwerstarbeit. Jeder kann sich wohl vorstellen, wie die Finger schmerzten nach 25 Pfund Leberwurst schmieren.

Anfischen 21.03.2004

Zum Anfischen  trafen wir uns am 21. März in Neckargemünd. Da wir schon gegen 7:30 dort waren und es zudem leicht regnete, war es nicht verwunderlich, dass wir die Zeit zunächst im gemütlichen Kleinbus von Rainer Müller verbrachten. Und je länger wir auf besseres Wetter warteten, desto mehr schüttelte der immer stärker werdende Sturm den Wagen hin und her. Da Angler von der Hoffnung leben, warteten wir bis 8 Uhr. Das schlechte Wetter hatte inzwischen seinen Höhepunkt erreicht. Doch wenn Angler angeln wollen, ist das Wetter egal. Und so wagten sich einige Hartgesottene nach draußen. Das Auswerfen der Angeln fiel äußerst leicht, denn der Sturm half kräftig mit. Bereits nach 5 Minuten waren alle Angler (trotz Regenschirm) so durchgeweicht, dass wir uns zum Abbruch entschieden.

Damit die ganze Strapaze nicht umsonst gewesen sein sollte, beschlossen wir kurzerhand in Neckargemünd Frühschoppen zu machen. Leider waren um diese Uhrzeit aber noch alle Gasthäuser geschlossen, sodass wir das Ziel Ladenburg ansteuerten. Auch dort war unsere Suche nicht gleich erfolgreich. Letztendlich fanden wir dann aber im „Café am Markt“ einen Tisch und erzählten dort bis mittags von den großen Fängen, die wir irgendwann noch machen werden.

Ausflug Leutershausen

Erstmals haben wir den Versuch unternommen, einen gemeinsamen Jugend- und Erwachsenenausflug zu unternehmen. Da in der Vergangenheit die Jugendlichen schon mehrmals vom Ausflugsziel „Leutershausen an der Altmühl“ begeistert waren, beschlossen wir kurzerhand 2004 dorthin zu fahren. Mit 4 vollgeladenen PKWs machten wir uns mit 12 Personen am Fronleichnamstag auf den Weg. Bereits um 11 Uhr hatten wir unser Ziel, die Thomasmühle, erreicht. Nachdem die Zimmer aufgeteilt und das Gepäck ausgeräumt war, genossen wir den Tag erst einmal mit einem gemütlichen Mittagessen im Gasthaus Krone. Danach schauten wir uns an unserem Fischwasser um. Leider hatten die Fische an diesem Tag überhaupt keinen Appetit nach unseren köstlichen Ködern. Dennoch verbrachten wir erwartungsvoll den restlichen Tag und die halbe Nacht am Wasser.

Den nächsten Tag begannen wir zunächst mit einem ausgiebigen Frühstück. Unsere jugendlichen Teilnehmer hatten wohl allerdings große Mühe, rechtzeitig aus den Federn zu kommen. Danach nutzten wir die Gelegenheit im Angelgeschäft der Thomasmühle mal richtig einkaufen zu gehen. Keiner von uns hatte bisher ein Geschäft mit soviel Auswahl gesehen. Und so war es nicht verwunderlich, dass die Ladeninhaber nicht über Umsatzsorgen klagen mussten.

Mit einer neu gekauften Angel samt Rolle und Schnur versuchte Sportfreund Hofmann gleich sein Glück. Und das ließ nicht lange auf sich warten. Im abgelegensten Teil des Sees biss plötzlich ein schwergewichtiger Waller am Blinker an. Erst jetzt kam der Schreck, dass er keinen Kescher bei sich hatte (das macht er bestimmt nie mehr). Da kein anderer Angler in der Nähe war, rief er per Handy nach Hilfe beim 1. Vorsitzenden an mit den Worten „Michael renn schnell mit Kescher zum anderen Ende des Sees; ich habe einen Waller an der Angel“.  Doch Michael Hein versuchte sich zu diesem Zeitpunkt noch im Bett von den Strapazen der langen Nacht zu erholen und schenkte dem Hilferuf kein Vertrauen; vielmehr glaubte er an einen üblen Scherz und legte den Hörer auf.

Spätestens jetzt lagen die Nerven vom Wallerangler blank. Also musste es anders gehen. Nach ca. einer halben Stunde war der Waller endlich so müde, dass er in Ufernähe dirigiert und mit dem bisher nur aus Büchern bekannten „Wallergriff“ an Land gezogen wurde. Mit 108 cm hatte sich alleine damit der Ausflug schon gelohnt. Die Rache für die „unterlassene Hilfeleistung“ kam dann bei unserem Vorsitzenden Hein schnell. Beim eigenen Versuch, auch einen Fisch zu fangen, ging wohl irgend etwas schief. Warum sonst hätte sich eine Riesenmuschel an den Haken locken lassen?

Alles in allem waren wir von den Fängen so begeistert, dass insbesondere auch unsere jugendlichen Teilnehmer voller Euphorie sehr ausdauernd zur Angel griffen. Und der Einsatz wurde auch belohnt. Das hätte man diesem Wasser gar nicht angesehen, dass es hier so viele Waller gibt.

Bild links: Adrian Geier mit einem zwar noch untermaßigen Waller, aber sieht doch schon gut aus, oder etwa nicht?

Fischen in Rückhaltebecken 25.04.2004

Wenn das Anglerglück im Neckar meistens auf sich warten lässt, dann freuen sich viele Angler eher auf einen Fang in unserem Schriesheim Fischwasser im Rückhaltebecken. Aber auch dort kann sich niemand auf die Beißlaune der Bach- bzw. Regenbogenforellen verlassen. Das schöne Wetter am 25. April lockte zumindest auch einige eher selten angelnde Mitglieder ans Wasser. Und die meisten wurden mit mindestens einem Fisch belohnt.

Nachtangeln 18.06.2004

Erstmals seit langer Zeit trafen sich im Juni 3 Mitglieder außerhalb der regulären Vereinsfischen zu einem spontanen Nachtangeln am Schwabenheimer Hof. Unter der Anleitung vom Vorsitzenden Michael Hein stellte sich bei den Sportfreunden Machauer und Hofmann auch gutes Beißglück ein. Gebissen haben zumindest die unterschiedlichsten Fische: Hecht, Waller, Aal und Barsche. Vielleicht sollten wir unsere gemeinsamen Vereinsfischen mal in die Abendstunden legen?

Da lacht das Anglerherz: Hecht beim 1. Wurf

Wie kann bei so einem Wurmhappen ein Fisch widerstehen?

Seepokalfischen 27.06.2004

Am 27. Juni fand an unserem See in Dannstadt das Seepokalangeln statt. Pünktlich ab 8 Uhr versuchten wir unser Glück. Aber mit dem Beißen ist das so eine Sache. Obwohl eigentlich genügend Mitglieder ihre Angeln auswarfen, wollte sich das Anglerglück einfach nicht einstellen. Immerhin gelang es 2 Teilnehmern jeweils einen maßigen Fisch zu fangen. Auf diese Art und Weise war für die beiden wenigstens die Anglerehre gerettet und die restlichen Teilnehmer mussten keine Fische putzen. Spaß hat es dennoch allemal gemacht. Angeln kann auch ohne Fänge erholsam sein….??

Das war vielleicht auch der Grund, warum wir nach dem erfolglosen Fischen nicht gleich nach Hause gefahren sind, sondern uns erst einmal mit einem gemeinsamen Spiel die Zeit vertrieben haben. Alle Teilnehmer am so genannten  „Wickinger-Schach“ waren jedenfalls begeistert…

Pflastern macht Spaß 23.07.2004

Schon oft haben wir darüber diskutiert, den Vorplatz an unserem Vereinsgelände in Schriesheim zu befestigen. Dank der Initiative von Rainer Müller hat das Ganze jetzt endlich Hand und Fuß angenommen. Am 23 Juli startete die Aktion „Pflastern“. Hierzu mussten zunächst die seitlichen Saumsteine gesetzt werden. Da Rainer immer alles perfekt macht, war es klar, dass diese fachmännisch einbetoniert werden sollten. Leider schien ihm hierzu aber das Glück nicht hold zu sein. Denn schon beim Heranschaffen des dazu notwendigen Wassers kippte im Auto das 200-Liter-Fass um. Na dann Petri Heil…..

Doch damit nicht genug. Der nächste Ärger entstand beim Anwerfen der Betonmischmaschine, die schon seit Monaten gerade für diesen Einsatz in unserer Garage deponiert war. Die Lagerung war total ausgeschlagen, sodass sich das Ritzel ohne die Mischschale drehte. Trotz dieser Widrigkeiten wurden dann die ersten Saumsteine verlegt. Doch ein Ärger kommt selten alleine. Noch bevor die Hälfte verlegt war, zogen übelste Wolken auf und ein gewaltiges Gewitter ließ den frischen Beton davonschwimmen.

Und deshalb musste die Aktion eine Woche später fortgesetzt werden. Leider waren an diesem Tag einige vermeintliche Helfer mit den Vorbereitungsarbeiten für die Jugendferienspiele beschäftigt, sodass kaum jemand zum Helfen erschien. Umso erstaunlich ging dennoch die Arbeit voran.

Seefest 25.07.2004

Jugendferienspiele 31.07.2004

Nachdem die Jugendferienspiele letztes Jahr auf sehr große Resonanz gestoßen waren, hat sich unser Verein auch dieses Jahr wieder entschlossen an diesem Programm mitzumachen. Da war es natürlich klar, dass wir wieder ein Angelwochenende an unserem See in Dannstadt anbieten würden.

Da wir diesmal eine Teilnehmergebühr von 15 € verlangt haben, blieb der große Ansturm aus. Von 14 gemeldeten Jugendlichen zwischen 8 und 15 Jahren gingen dann letztendlich 12 mit zur Angelfreizeit. Und das war genau die richtige Anzahl, sodass eine vernünftige Betreuung möglich war. Am 31. Juli starteten wir mittags vom Festplatz Schriesheim mit 5  PKW´s und 2 voll gepackten Anhängern.

Gleich nach der Ankunft am See mussten erst einmal die Schlafzelte und unser großes Pavillonzelt aufgebaut werden. Wegen des hochsommerlichen Wetters haben die meisten danach erst einmal Erfrischung beim Baden gesucht.  Es gab aber auch einige Jugendliche, die von Anfang an die Zeit zum Angeln nutzten. Es ist verwunderlich,in welch kurzer Zeit so viele Angelschnüre mit Knoten verheddert waren oder die Kinder Hilfe beim Köder anbringen brauchten. Ganz davon zu schweigen, wie oft der Angelhaken in den Bäumen landete. Manch einer hatte auch Probleme, die gefangenen Fische vom Haken zu lösen. So war es nicht verwunderlich, dass die 9 Betreuer seitens unseres Vereines alle Hände voll zu tun hatten, den Kindern hilfreich zur Seite zu stehen.

Nachdem am Abend Steaks und Würstchen gegrillt wurden, war es dann an der Zeit das Lagerfeuer anzuzünden. Das machte allen soviel Spaß, dass sie bis 1 Uhr nachts am Feuer sitzen blieben. Wer aber glaubt, dass danach Ruhe einkehrte, der irrt gewaltig. Wegen des Vollmondes konnten die meisten nicht schlafen und kehrten gegen 3 Uhr nachts wieder ans Lagerfeuer zurück. Erst um 4:30 verkrochen sich die Letzten in ihren Zelten.

Obwohl man eigentlich annehmen müsste, dass nach diesem Marathon alle tief und lange schlafen würden, fingen die ersten um 7 Uhr schon wieder mit dem Angeln an. Leider hatten die großen Fische keine Lust zum beißen und so wurden nur einige Barsche und Rotaugen gefangen.

Um 9 Uhr wurde das Angeln unterbrochen und alle Teilnehmer machten einen kleinen Fußmarsch zu einer nahe gelegenen Gaststätte, wo wir frühstückten. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen war danach dann nur noch Boot fahren und Schwimmen angesagt. Zum Abschluss der Freizeit gab’s dann gegen 13 Uhr nochmals Grillfleisch. Danach wurde wieder alles eingepackt und wir erreichten gegen 16 Uhr Schriesheim.

Königsfischen 26.09.2004

Am 26.09.2004 versuchten wir unser Glück beim Königsfischen am Schwabenheimer Hof. Da jeder seinen Angelplatz frei auswählen durfte, waren wir weit verstreut und die Spannung bis zum Schluss groß, wer Fischerkönig werden würde. Immerhin lockten wir diesmal so viele Fische an den Haken wie schon lange nicht mehr. Neben einigen Barben wurden auch viele Rotaugen überlistet. Sportfreund Klaus Machauer brachte sogar einen Karpfen zur Waage. Das Geheimnis, ob dies zum Fischerkönig reicht, wird beim Familienabend gelüftet.

Gartenversammlung 29.08.2004

Am 29. August gab es mal wieder eine „Gartenversammlung“ auf unserem Vereinsgelände in Schriesheim. Zum Glück hatten Sportfreund Rainer Müller und seine Helfer kräftig zugepackt, sodass die Pflasterarbeiten gerade noch rechtzeitig abgeschlossen waren. Als um 18:30 die ersten Mitglieder anrückten, zogen leider aus Richtung Ladenburg dunkle Wolken auf. Deshalb bauten wir kurz entschlossen unser Pavillonzelt auf. Just in time war alles fertig als auch schon der Regen einsetzte. Doch ein Unglück kommt selten alleine. Wer hat denn wohl vergessen, Getränke zu besorgen? Und alle haben sich gegenseitig darauf verlassen, dass Grillkohle da ist. Auch ein bisschen mehr Benzinvorrat für das Notstromaggregat wäre bestimmt nicht schlecht gewesen. Aber egal, es zeigte sich, dass wir im Organisieren Spitze sind. Und so konnte das Fest mit leichter Verzögerung beginnen.

Über die Teilnehmeranzahl konnten wir uns bestimmt nicht beklagen. Vielleicht lag dies aber auch an der großzügigen Einladung unseres Fischerkönigs Holger Bauer, der sämtliche Esswaren spendiert hatte. Es war nur schade, dass wegen des Regens unter dem Anglerschirm gegrillt werden musste. Umso stärker ist das Engagement von Holger zu würdigen, dass er den Job des Grillmeisters übernommen hat, während die meisten andern sich im Zelt amüsierten. Eigentlich hat es allen so gut gefallen, dass sich das Gelage erst morgens gegen 2 Uhr auflöste. Es wird gemunkelt, dass sich der Heimweg für den einen oder anderen zum Abendteuer gestaltete.

Eigentlich hat es allen so gut gefallen, dass sich das Gelage erst morgens gegen 2 Uhr auflöste. Es wird gemunkelt, dass sich der Heimweg für den einen oder anderen zum Abendteuer gestaltete.

Abfischen 10.10.2004

Mitte Oktober fand leider schon wieder unser letztes gemeinsames Fischen im Jahr 2004 statt. Mit viel Angelgepäck und gutem Fischfutter versuchten wir an der Hundewiese in Heidelberg unser Glück. Eigentlich waren wir überrascht, dass seit langer Zeit endlich mal wieder einige Fische an den Haken gingen. Da wurden die Erinnerungen an die Zeit vor ca. 10 Jahren wieder wach, als es im Neckar noch deutlich mehr Fische gab. Neben zahlreichen Rotaugen konnten auch einige Barben nicht unseren Ködern widerstehen.

Aber leider gab es beim abschließenden Wiegen der gefangenen Fische noch eine kleine Panne, denn unser Gewässerwart R. Breitenreicher hatte die Waage zu Hause vergessen. Also fuhren wir alle nach Schriesheim zum Wiegen. Anschließend wurde vom „Müller-Team“ die gut aussehenden Rotaugen fachgerecht geputzt und zu „Bratheringen“ weiter verarbeitet.

Holz für die Pergola 08.10.2004

Auf unserem Vereinsgelände in Schriesheim haben wir uns fürs kommende Jahr einiges vorgenommen. Nach langer interner Diskussion und Rücksprache mit Herrn Bürgermeister Riehl wurde der Beschluss gefasst, die im ersten Halbjahr gepflasterte Fläche mit einer Pergola zu überdachen. Mit den Bauarbeiten soll gleich Anfang 2005 begonnen werden. Zu deren Vorbereitung haben wir aber Ende Oktober schon mal von einem ehemaligen Hausdach die Balken besorgt. Bei strömendem Regen trafen wir uns bei Herrn Paul zum Abtransport des Holzes.

Ohne die Hilfe von Peter Machauer, der uns mit einem Kranwagen die Arbeit erleichterte, hätte die ganze Aktion bestimmt viel länger gedauert. Auf jedem Fall lagert das Holzmaterial jetzt auf unserem Gelände und wartet darauf, endlich weiter verbaut zu werden.

Familienabend 20.11.2004

Wegen einer Panne bei der Saalbuchung im Hotel Scheid musste dieses Jahr unser Familienabend um eine Woche nach vorne verlegt werden. Unser neuer Vorsitzender Michael Hein hatte damit aber das Problem, dass er für diese Zeit schon einen Skiurlaub gebucht hatte und deshalb eigentlich nicht als Moderator des Abends zur Verfügung stand. Aber Petrus wollte dies nicht zulassen, sodass er ihn einige Tage vor dem Fest den Finger brechen ließ und außerdem noch dafür sorgte, dass die geplante Reise unabhängig von diesem Malheur gänzlich abgesagt wurde. Und so gab es für den Newcomer dann keinen Grund mehr, an unserem Festabend nicht in die Bütt zu steigen.

Bei den Ehrungen hatte Sportfreund Roland Breitenreicher alle Mühe, alle ihm überlassenen Pokale alleine zu tragen, denn er brachte es fertig, sowohl den Opfermann-Seepokal als auch den Ebner-Wanderpokal zu gewinnen und darüber hinaus auch noch 2. Vereinsmeister zu werden. Na dann müssen sich die anderen nächstes Jahr da schon mal mehr anstrengen…

Neben den üblichen Ehrungen war sicherlich die Ernennung von Werner Holzmann zum Ehrenvorsitzenden einer der Höhepunkte des Abends. Im Vorfeld waren sich alle Vorstandsmitglieder einig, dass er diesen Titel schon längst verdient hat, denn was wäre unser Verein ohne das Engagement von Werner Holzmann?

Mit Spannung haben natürlich alle Gäste auch die Überreichung der Kette für den neuen Fischerkönig 2004 erwartet. Aufgrund des Fanges eines 5-pfündigen Karpfens gab es keinerlei Zweifel, dass Klaus Machauer der neue Fischerkönig sein musste.